Startseite Wir über uns Downloads INTERAKTIV Kontakt Ansprechpartner
Interaktiv Berichte Forum Wettbewerbe

Home » Interaktiv » Erfahrungsberichte » Tagebücher und Elternberichte

vorherige Seite... - 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 - nächste Seite...

23. August 2005

Teil Eins: Das Orientierungsseminar in Chicago

Tja was soll ich sagen, heute ging es los! Für mich von Hannover über Frankfurt nach Chicago zum Orientierungsseminar!

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich gar keine Lust, dort die 2 Tage zu verbringen, denn ich hatte netten Kontakt zu meiner Gastfamilie und wollte direkt zu ihnen fliegen! Als ich dann auf dem Flughafen ankam und noch ein paar nett in orange gekleidete KulturLife-Menschen sah, begann die Aufregung ... Dort traf ich dann auch noch eine Freundin von mir und war echt froh darüber, ein bekanntes Gesicht zu sehen. Nach dem Einchecken stellte sich dann heraus, dass wir Hannoveraner eine echt geniale Gruppe waren und uns alle ziemlich gut verstanden haben! (Wir waren zu zehnt). Als wir in Frankfurt ankamen, mussten wir uns zum Meetingpoint durchschlagen, also fragten wir und suchten wir was das Zeug hielt, nur schade, dass das Bodenpersonal selbst keine Ahnung hatte, wo nun was lag ... die haben uns sogar in den Gepäckraum geschickt als wir nach McDonalds fragten und ich meine wir waren ja noch in Deutschland. Sollten denn hier schon Sprachprobleme auftreten? Irgendwann haben wir dann diesen Treffpunkt ausfindig gemacht und gesellten uns zu den dort wartenden Personen, die allesamt ein wenig still waren im Gegensatz zu unserer Hannover-Gruppe ... merkwürdig ... vielleicht haben wir sie eingeschüchtert?

Nach ein paar Stunden warten und reden und Essen suchen und so weiter, ging es dann los auf zu den Kontrollen und ab in den Flieger .... Im Flieger hätte ich beinahe meine Hände verloren. Wirklich, ihr könnt mir das ruhig glauben!! Es begab sich nämlich so, dass ich zwei nette Mädchen (ich hab sie echt lieb!) neben mir sitzen gehabt hab, die noch nie im Leben geflogen sind und deshalb meine Hand halten wollten, jede auf einer Seite...so dann ging es los und plötzlich wurden meine Hände rot und feucht .... ich glaube, sie waren ein klein wenig aufgeregt ... meint ihr nicht! :-) Der Flug war eher langweilig und das Essen war nicht toll, aber na ja was erwartet man denn ...;-)

In Chicago angekommen wurden wir noch nett belehrt, keinen Mist zu machen. Die verstehen keinen Spaß. Also nett lächelnd durch die Kontrolle, das Gepäck geholt und ab ging es nach draußen! Dort schlug uns eine unheimliche Schwüle entgegen, die ein paar Nacel Open Door Mädels mit sich brachte, mit denen wir auf den Shuttle zum Hotel warteten. Es war ca. 20 Uhr Ortszeit. Wir waren verschwitzt und müde, aber wir hielten tapfer wie wir sind durch, denn es gab Aussicht auf Abendessen...

Im Hotel angekommen gab es wirklich was zu essen. Ich aß einen Salat. Der von einem Freund war mit riesigen Gurkenscheiben (wir haben auf Genfood getippt ). Also, alle mal probieren wie so was denn schmeckt ... ihr könnt mir ruhig glauben, die Gurke ging aufgespießt auf eine Gabel reihum um den Tisch! Wir alle waren noch müde ... aber nun bekamen wir tolle grüne T-Shirts, die wir am Sonntag bei der Ankunft in unserem zukünftigen Zuhause anziehen sollten, damit uns auch alles erkennt. Dann noch ein Stündchen Belehrungen, was wir nicht tun dürfen und so weiter, dann endlich Bett ... tja für mich und meine Zimmermitbewohnerin zu früh gefreut!

Nachdem wir nämlich um halb zwölf eingeschlafen waren, weckte uns ca. 2 1/2 Stunden später ein netter junger Mann, der mit den Fäusten gegen die Tür trommelte. Tja, was war los? Ich sage es euch: Nebenan wurde eine nette Wedding-Party veranstaltet und er lud herzlich dazu ein. Eigentlich wollten wir nur schlafen, aber daran war nun nicht mehr zu denken! Wir mussten nun bis 7 Uhr morgens ausharren bis wir runtergehen konnten, um die anderen zu sehen, weil der eigentliche Weckruf um 7 Uhr war!

Tja, immerhin waren wir die Ersten, die fertig waren und die einzigen, die auch diese Nacht mit nur 2 1/2 Stunden Schlaf beendet haben. Dafür haben wir das 3-stündige Orientierungsseminar an diesem Tag und die Chicago Besichtigung recht gut überstanden. Tja, mittlerweile hatte ich die Leute da echt lieb gewonnen und wollte gar nicht mehr so schnell in den Flieger, um zu meiner "Final Destination" zu reisen, aber was soll´s, da muss man durch.

Nachdem wir aus der Downtown wiedergekommen sind, bekamen wir unsere Ticketinfos und wann wir aufstehen müssen, damit wir unseren Shuttle zum Airport nehmen können! Für mich war das 4 Uhr morgens. Mein Shuttle fuhr um 5 a.m.! Aber ich war nicht alleine. Wir waren 8 Leute, die in den Flieger nach St. Paul/Minnesota stiegen. Tja, und so endete ein recht aufregendes Orientierungsseminar, auf dem ich viele neue Freunde gefunden habe.

Wie es weiter geht lest ihr dann im nächsten Teil: Ankunft, Empfang und die erste Woche

Ihr hört von mir
bis dann
Eure Vor-Ort-Reporterin ;-)
Alex

(Wenn ihr irgendwelche Fragen habt oder irgendetwas anderes wissen wollt, schreibt mir ne mail an ich_alex@lycos.de)

1

vorherige Seite... - 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 - nächste Seite...

Kommentar zu diesem Bericht schreiben:

Name:  Der Beitrag war für mich  sehr  etwas  wenig hilfreich
Beitrag:
  Copyright KulturLife 2007 Agb Impressum Presse