Allein ins "Land der unbegrenzten Möglichkeiten"
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bei 1 Bewertung; 4-wöchiger Aufenthalt in einer Gastfamilien im Sommer 2006 ]
Ein großes Hallo an alle die dies nun lesen. Ich bin Charlotte, 15 Jahre und habe in diesem Sommer einen Gastfamilienaufenthalt mit KulturLife nach Utah gemacht.
Nur kurz vorweg: Es war eine super schöne Reise!
Alles fing damit an, dass ich durchs Internet surfte, auf der Suche nach einer Sprachreise für die nächsten Sommerferien. Durch puren Zufall bin ich dann auf der Homepage von KulturLife gelandet und habe mich auf Anhieb in deren Gastfamilienaufenthalt-Programm verliebt. Von da an stand meine Entscheidung fest. Nun begann die Zeit des Wartens, in der mich KulturLife mit genügend Infos versorgte. Endlich rückte der Tag der Abreise immer näher, aber von Muffensausen und dergleichen war bis jetzt noch nichts bei mir zu spüren.
Am Frankfurter Flughafen traf ich dann die anderen aus der Gruppe und unsere tolle Betreuerin. Wir verstanden uns auf Anhieb perfekt und so ging auch der relativ lange Flug ziemlich schnell vorbei. Als wir jedoch in Salt Lake City landeten pochte mein Herz wie wild. Alle Fragen, die ich schon zu Hause zigmal in Gedanken durchgekaut hatte, schossen mir wieder durch den Kopf: Werden sie mich überhaupt mögen?, Können die Amerikaner mein gebrochenes Schulenglisch verstehen?
Nachdem mich meine Gastfamilie vom Airport abgeholt hatte, und ich mein Herzschlag wieder einigermaßen beruhigt hatte, plauderte ich auf der Heimfahrt schon mit meinen "neuen Geschwistern" über Musik, Filme und dergleichen.Sie konnten mich alle verstehen und wenn es mal nicht ganz so gut klappte, unterhielten wir uns mit Händen und Füßen. Alle Amerikaner, die ich in dieser Zeit kennen lernen konnte, waren begeistert, dass ich, als eine Ausländerin, ihre Sprache sprechen konnte und waren richtig neugierig etwas über Deutschland zu erfahren.
Mit meiner fantastischen Gastfamilie verstand ich mich blendend. Wir haben viel zusammen unternommen, z. B. auch einen Kurz-Trip zum Lake Powell, und sie waren immer wieder begeistert mir mehr von ihrem Land und ihrer Kultur zu zeigen. Ich war richtig in ihren Alltag aufgenommen und so fühlte ich mich schon bald wie einer von ihnen.
Das einzig traurige an der Reise war der Abschied! Beim Flughafen flossen die Tränen in Strömen. Es wurde sich zum 100-sten Mal versprochen jeden Tag zu mailen und sich auf jeden Fall wieder zu besuchen. Doch dann, nach langen Umarmungen und Versprechungen, mussten wir unseren Flieger besteigen, der uns zurück ins Heimatland bringen sollte.
Die Versprechungen wurden eingehalten und so sausen Tag für Tag die Mail zwischen Deutschland und Amerika hin und her. Auch ein nächster Besuch in beide Länder ist schon geplant. Ich kann nur jedem, noch Unentschlossenen, empfehlen so eine Reise auf jeden Fall zu machen.
Ich wünsche euch viel Spaß!
Eure Charlotte
Toll geschrieben, so enthusiastisch, da bekommt man richtig lust auch an diesem Programm teilzunehmen.