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Im Gegensatz zu Japan und Singapur, die ihre langjährigen Traditionen und Bräuche hinter einer sehr westlichen Fassade verstecken, zeigt sich China als ein Land völlig andersartiger Lebensweisen...

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Mit unserem Programm "China entdecken" gehst du den direkten Weg: du kombinierst ein vier wöchiges Praktikum mit einem Sprachkurs in Peking ...

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Erlebe das bevölkerungsreichste Land der Erde mitten im Wandel! Zuerst die Megacities, und bald auch die "kleineren" Millionenstädte und das Land. Besonders in Peking verschmelzen Tradition und Moderne zu einer ganz besonderen Mischung. Du tauchst in eine völlig andere Welt ein und wirst lernen, die Dinge von einem ganz anderen Standpunkt aus zu betrachten.

China verfügt über eine jahrtausendealte Kultur, die bei uns noch weitgehend unbekannt ist. Wie gehen Jugendliche im Alltag damit um? Wie bereiten sie sich in dieser rasanten Welt auf die Zukunft vor? Und was erwarten sie sich ganz persönlich davon? Mit einem Aufenthalt in China bist du mittendrin!

China kurz und bündig

Amtssprache Hochchinesisch (Mandarin)
Hauptstadt Peking
Staatsform Volksrepublik
Fläche 9.597.995 km²
Einwohnerzahl 1,3 Milliarden
Bevölkerungsdichte ca. 138 Einwohner pro km²
Währung Renminbi
Zeitzone UTC +64
Telefonvorwahl +86

Sprache

Die chinesische Sprache erscheint vielen auf den ersten Blick komplex und beinahe unmöglich zu lernen. Fakt ist allerdings, dass Chinesisch simpler funktioniert als die meisten denken. Im Vergleich zur deutschen Sprache ist Chinesisch vergleichsweise einfach aufgebaut. Es gibt kein Geschlecht (der, die, das), Verben werden nicht konjugiert und Substantive werden nicht dekliniert (die Frau, der Frau, etc.). Außerdem gibt es keine grammatikalischen Zeiten.

Dafür kommt es aber sehr auf die Wortmelodie an. Identische Silben können völlig unterschiedliche Bedeutungen haben, je nachdem wie sie ausgesprochen werden. Die chinesischen Schriftzeichen stehen jeweils für bestimmte Silben und zu einem soliden Basiswortschatz gehören ungefähr 3.000 Zeichen.

Im Allgemeinen gibt es unterschiedliche chinesische Dialekte, die sich über das ganze Land regional verteilen. Zusammenfassen kann man diese Dialektgruppen in nordchinesische und südchinesische. Diese unterscheiden sich sehr stark, sodass sich Chinesen verschiedener Regionen untereinander nicht verstehen können. Oftmals dient hier das sogenannte "Hochchinesisch", das Putonghua oder Mandarin genannt wird, als Mittel der Kommunikation. Hochchinesisch wird zum Beispiel an Schulen in China gelehrt und für den öffentlichen Straßenverkehr genutzt. Meist wird diese Art von Chinesisch auch von Ausländern erlernt, weil es das gängigste Mittel der Kommunikation in China ist.

Essen, Sitten und Gebräuche

Die chinesische Küche lässt sich in unterschiedliche regionsspezifische Kategorien einteilen. Insgesamt findet man im Norden häufiger Mehl- und andere Nudelspeisen, während im Süden Reisgerichte dominieren. Das Essen wird, besonders im Süden, gerne geschärft. Verschiedene Fleischgerichte sind ebenfalls ein Bestandteil der chinesischen Küche. Das Fleisch wird gebraten oder gebacken und mit Gemüse und Reis serviert. Typisch Chinesisch ist es auch, dass alle Gerichte des Landes ohne Milchprodukte zubereitet werden. Stattdessen findet man häufig Tofu und weitere Sojaprodukte unter den Zutaten.

Essen, Sitten und Gebräuche

Im Allgemeinen genießen es die Chinesen in gemütlicher Runde zu essen. Dabei ist es durchaus üblich zu schmatzen, zu schlürfen und auch schon mal mit vollem Mund zu sprechen. Gespräche bei Tisch sind keine Seltenheit und gehören zu einem geselligen Essen dazu. Dennoch steht bei jeder Mahlzeit das Essen selbst im Vordergrund. Das Besteck in China sind die Essstäbchen, die auch generell benutzt werden, um dem Ehrengast am Tisch das beste Stück Fleisch zu reichen. Die Speisen werden meist auf großen Platten serviert, und jeder bedient sich selbst nach Belieben an dem vielfältigen Angebot.

In China sind Höflichkeit, Zurückhaltung und Bescheidenheit von großer Bedeutung. Ein leichter Händedruck zur Begrüßung ist mittlerweile üblich, kann im Idealfall aber noch mit einer angedeuteten Verbeugung einhergehen. Als Gastgeschenk eignen sich mitgebrachte Fotos von sich und der eigenen Familie oder süße Leckereien, wie Schokolade oder Bonbons. Generell haben Geschenke einen hohen Stellenwert in China, um Freundschaften zu pflegen. Die Chinesen lachen außerdem sehr gerne und freuen sich, wenn auch ihr Gegenüber lacht und gute Laune hat. Besucher Chinas sollten sich auf die zurückhaltende und fröhliche Art der Chinesen einlassen. So wird das Abenteuer China zu einem unvergesslichen Erlebnis werden!

Flora und Fauna

Flora und Fauna

Entsprechend der unterschiedlichen klimatischen Bedingungen in dem großen Land China gibt es natürlich zahlreiche verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Generell findet man im Süden und Südosten Chinas Dschungelwälder, die unter anderem Elefanten, Büffel, Tiger und Schlangen beherbergen. Im Norden prägen Steppe und Taiga das Landschaftsbild. Hier leben zum Beispiel Füchse, Gazellen, Antilopen, sibirische Tiger und Bären. Das Zentrum Chinas ist mit Bambuswäldern übersät und bietet dementsprechend den Pandabären einen futterreichen Lebensraum. Der Große Panda ist in China eine äußerst bedrohte Tierart, deren Bestand durch die Menschen in der Vergangenheit fast gänzlich zurückgegangen ist. Heute steht der Große Panda unter Naturschutz und man bemüht sich die Population dieses einzigartigen Tieres zu vergrößern.

Klima und Geographie

Klimadiagramm

China ist mit einer Landesfläche von 9.500.000 km² ungefähr so groß wie die USA und von vielen Flüssen, Bergen, Wüstengebieten, aber auch tropischen Regionen durchzogen. Der längste Fluss in China ist der Jangtse mit einer Länge von 6.300 km. Er durchläuft das Land von Westen nach Osten und trennt China in einen nördlichen und einen südlichen Bereich.

Die Größe Chinas sorgt für enorme klimatische Vielfalt. Der Großteil des Landes liegt in gemäßigter bis subtropischer Zone. Nördlich des Jangtse schwanken die Temperaturen zwischen Winter und Sommer sehr stark. Im Januar herrschen nahe der russischen Grenze durchschnittlich -19°, während es +34° im Juli sind. Südlich des Jangtse hingegen unterscheiden sich die Temperaturen im Winter und im Sommer nicht so sehr. Während es in Guangzhou, in der Nähe von Hong Kong, durchschnittlich +13° im Januar sind, steigen die Temperaturen im Sommer auf ungefähr +37° an.

Die je nach Jahreszeit wechselnden Monsune beeinflussen das Klima in China sehr stark. Im Sommer bringen Luftmassen aus dem Süden vom Indischen und Pazifischen Ozean aus Wärme und Regen nach China. Frühling und Herbst sind im ganzen Land relativ mild, aber auch sehr kurz. Extreme Temperaturen und Wetterverhältnisse bestimmen hingegen Winter und Sommer das restliche Jahr über.

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