Italien
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Italien ist Jahr für Jahr eines der beliebtesten Urlaubsziele. Kein Wunder, dass in den schönsten Regionen regelmäßig Bedarf an Arbeitskräften in der Gastronomie besteht. Arbeiten, wo andere Urlaub machen, ist das Motto unserer Programme auf der Apenninhalbinsel. |
| Amtssprache | Italienisch |
| Hauptstadt | Rom |
| Staatsform | Parlamentarische Republik |
| Fläche | 301.277 km² |
| Einwohnerzahl | cirka 59 Millionen |
| Bevölkerungsdichte | ca. 196 Einwohner pro km² |
| Währung | Euro |
| Zeitzone | UTC +1 MEZ |
| Telefonvorwahl | +39 |
Die italienische Sprache stammt, wie alle romanischen Sprachen, von der lateinischen Sprache ab. Nachdem das römische Reich zerfallen war diente Latein noch lange als Schriftsprache für Kirche, Literatur und Politik. Die gesprochene Sprache wandelte sich allerdings zunehmend im täglichen Gebrauch, und es entwickelte sich eine Sprache, die sich vom Lateinischen unterschied. Italienisch wurde nun von den Menschen alltäglich gebraucht und schließlich auch als Schriftsprache verwendet. Regionale Dialekte haben sich auf dem Weg vom Lateinischen ins Italienische natürlich zusätzlich entwickelt. In Italien unterscheidet man heute zwischen den unterschiedlichen Dialekten Nord-, Mittel- und Süditaliens. Annerkannte Amtssprache ist Italienisch heute nicht nur in Italien, sondern in der Schweiz, San Marino und dem Vatikanstaat.
Die italienische Küche gehört weltweit zu den beliebtesten und kommt mit ihrer Vielfalt bei Feinschmeckern gut an. Charakteristisch für das italienische Essen sind die vielen natürlichen Zutaten, die verwendet werden, sowie die Ausgewogenheit vieler Gerichte. Olivenöl und Gemüse spielen bei vielen Mahlzeiten eine sehr wichtige Rolle. Berühmt ist die italienische Küche natürlich auch für die vielen unterschiedlichen Nudelgerichte, Pizzavariationen und Salate. Fleisch, Fisch und Käse runden das Angebot ab. Dazu gibt es natürlich auch süße Versuchungen, wie Tiramisu oder Panna Cotta. Die Italiener nehmen sich Abends viel Zeit für das Essen. Zufriedenheit und Lebensfreude werden nämlich nicht zuletzt durch ein ausgiebiges Beisammensein und Essen mit Familie und Freunden ausgedrückt.

Jüngere Menschen und Bekannte begrüßen und verabschieden sich in Italien mit dem Grußwort "Ciao". Kennt man sich allerdings nicht näher oder gibt es einen offiziellen Anlass, sollte man in jedem Fall "buon giorno" (guten Tag), "buona sera" (guten Abend) und "arrivederci" (Auf Wiedersehen) verwenden.
Die Italiener sind, ähnlich wie die Deutschen, absolut fußballverrückt. Viele spielen in ihrer Freizeit und verpassen keines der vielen Ligaspiele. Ein weiterer Bestandteil des italienischen Lebensgefühls ist die große Wertschätzung von Kunst und Kultur. Die Italiener können mit Recht sehr stolz auf die vielen gut erhaltenen Ruinen und Tempel aus der Antike sein. Wer schon einmal in Rom war, kennt die beeindruckenden Ruinen aus der Zeit des römischen Reichs. Doch Italien hat noch mehr zu bieten als "die ewige Stadt" Rom. Die Überbleibsel aus Kunst und Kultur einer früheren Zeit sind im ganzen Land in Museen oder unter freiem Himmel zu bestaunen.

Die Pflanzenwelt Italiens lässt sich in verschiedene Regionen einteilen. In der Alpenregion wachsen überwiegend Laub- und Nadelwälder, die allerdings durch Rodung immer weiter zurückgehen und großflächigen Weidelandschaften Platz machen. Weiter südlich finden sich Lorbeerbäume, Olivenbäume und Zypressen. In höheren Lagen nimmt die Vegetation insgesamt ab. Hier wachsen Gräser oder Wildblumen, Flechten und Moose. Die Poebene ist zum Teil von Kiefernwäldern und Heidekraut bewachsen, allerdings ist hier das Land zu vielen Teilen von der Landwirtschaft gekennzeichnet und mit Nutzpflanzen bewachsen. Im Süden des Landes wachsen Steineichen, Korkeichen, Kastanien, Kiefern und Buchen, sowie Oleander und natürlich die für Italien so charakteristischen Olivenbäume. Auch Dattelpalmen und Mandelbäume wachsen in diesem Teil des Landes.
Ebenso wie die Pflanzenwelt ist auch die Tierwelt Italiens durch die vergangenen Rodungen und landwirtschaftliche Nutzung kleiner geworden. In den Gebirgsregionen des Landes finden sich Kaninchen, Murmeltiere, Steinböcke und vereinzelt Adler. In den Gebirgen des Südens gibt es teilweise auch noch einige Braunbären. Wilde Schafe, Schweine und Dammhirsche findet man auf der Insel Sardinien, und in den Seen und Flüssen Italiens tummeln sich zahlreiche Forellen und Störe.

Italien liegt auf der Apennin-Halbinsel Südeuropas und ist im Osten vom Adriatischen Meer, im Westen vom Tyrrhenischen Meer und im Süden vom Ionischen Meer umgeben. Im Norden grenzt das Land an die Schweiz, Slowenien, Frankreich und Österreich. Die größten Inseln Italiens sind Sizilien und Sardinien. Von Norden nach Süden wird Italien von den Apennin-Gebirgszügen durchzogen. Darüber hinaus gibt es auch einige aktive Vulkane, wie den Vesuv, nahe Apulien und den Ätna, der auf der Insel Sizilien liegt und der höchste aktive Vulkan Europas ist.
Die Alpenregion im Norden Italiens ist von kalten Wintermonaten und kurzen Sommern geprägt. Der Süden des Landes ist von einem mediterranem bis subtropischem Klima gekennzeichnet. Durchschnittlich liegen die Temperaturen zwischen 11 und 19° C im ganzen Land. Die einzelnen Regionen unterscheiden sich aber sehr stark in Bezug auf ihre Temperaturen. So werden es im Süden Italiens im Sommer bis zu 28° C oder auch mehr. Am meisten Regen fällt in den Monaten von Oktober bis Dezember.
