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Ein Schuljahr in Japan bedeutet ein Jahr in einer faszinierenden, aber auch sehr fremden Kultur- irgendwie westlich, aber doch völlig anders. Umso wichtiger ist die gute Betreuung durch erfahrene Partner vor Ort.

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Japan ist ein Inselstaat mit mehr als 6800 Inseln. Dadurch erklärt sich schon, dass dort traditionell viel Fisch gegessen wird. Dieses fernöstliche Land erstreckt sich über viele Breitengrade, und somit ist das Wetter dort auch sehr unterschiedlich vom im Winter eisigen Norden bis zum subtropischen Süden.

Von Japan wird in Europa häufig ein romantisch verklärtes Bild gezeichnet. Man denkt an Samurais, an das Kirschblütenfest und den schneebedeckten Berg Fuji. Aber Japan ist viel mehr als das. In das traditionelle Japan-Bild haben sich viele Markenzeichen und Firmennamen integriert, die auch hierzulande einen großen Bekanntheitsgrad haben. Japan ist für uns ein Land der Widersprüche und für das abendländische Denken zeitweise verwirrend. Gerade deshalb sollte man nicht unbedacht kritisieren, sondern voller Offenheit sein und beobachten.

Japan kurz und bündig

Amtssprache Japanisch
Hauptstadt Tokio
Staatsform Parlamentarische Monarchie
Fläche 377.708 km²
Einwohnerzahl 127 Millionen
Bevölkerungsdichte circa 336 Einwohner pro km²
Währung Yen
Zeitzone UTC +9
Telefonvorwahl +81

Sprache

Die japanische Schrift besteht aus den drei Zeichensystemen Kanji, welches die chinesischen Schriftzeichen sind, Hiragana und Katakana. Zumeist werden Kanji und Hiragana verwendet, während das Schriftsystem Katakana vorwiegend für Fremdwörter gebraucht wird. Englische Worte werden beispielsweise oft in Katakana geschrieben. Darüber hinaus weist die japanische Sprache noch eine weitere Besonderheit auf. Frauen und Männer in Japan benutzen zum Teil verschiedene Worte und verwenden ihre Sprache auf unterschiedliche Weise. Außerdem kommt es bei der Verwendung des Japanischen sehr darauf an, wie gut man sein Gegenüber kennt, denn es macht sehr große sprachliche Unterschiede, ob man mit einem Vorgesetzten, einem guten Freund oder einem Kind spricht. Generell werden Geschlecht, Alter und soziale Stellung also sehr stark in den Sprachgebrauch im Japanischen eingebunden. Wie in vielen anderen Ländern gibt es auch in Japan unterschiedliche regionale Dialekte. Die Japaner verstehen sich aber untereinander, unabhängig aus welcher Region sie kommen. In den Schulen des Landes wird Englisch gelehrt. Außerdem sprechen einige Japaner Chinesisch oder sogar Deutsch.

Essen, Sitten und Gebräuche

Zwei große Bestandteile japanischen Essens sind selbstverständlich Reis und Fisch, so wie sie auch in den beliebten Sushi-Rollen Verwendung finden. Reis spielt bei fast jeder Mahlzeit eine wichtige Rolle. Dafür sind die Japaner recht sparsam mit Gewürzen, denn der natürliche Geschmack der Lebensmittel soll im Vordergrund stehen. Ein typisches Gericht aus der japanischen Küche ist beispielsweise Sashimi. Die hauchdünn geschnittenen rohen Fischfilets werden mit Wasabi, der japanischen Version des Meerrettichs, und Soja-Sauce gereicht.

Essen, Sitten und Gebräuche

Die Japaner können aber auch mit vielen verschiedenen Nudelgerichten und Suppen aufwarten, in denen von Gemüse über Meeresfrüchte, Tofu, Ei, Schweine- und Rindfleisch eine Vielzahl verschiedener Leckereien zu finden sind. Im Allgemeinen haben die Japaner eine sehr hohe Lebenserwartung, und das ist, heißt es, unter Anderem auf ihre überaus gesunde Ernährungsweise zurückzuführen.

In allen Lebensbereichen der Japaner wird auf Respekt und Höflichkeit geachtet. Verbeugungen beim Begrüßen sind daher normal. Wer erkältet ist, sollte überdies darauf achten, das Naseputzen in Gesellschaft zu vermeiden. In Japan gilt das in der Öffentlichkeit nämlich als wenig akzeptiert. Bei all diesen gesellschaftlichen Regeln ist es aber wichtig zu wissen, dass Fremden in Japan meist sehr viel Verständnis entgegen gebracht wird. Die Japaner freuen sich, wenn Besucher Interesse an ihrer Kultur zeigen und den Willen haben diese besser kennenzulernen.

Flora und Fauna

Flora und Fauna

Die Artenvielfalt Japans ist beträchtlich, angesichts der Fläche des Landes. Auf der Insel Hokkaido ist beispielsweise der Braunbär Japans zuhause. Die Insel Honshu ist das Revier des japanischen Schwarzbären, und der Sikahirsch ist ebenfalls in dieser Region zu finden. Eine Affenart Japans ist der Japanmakak. Er stellt die weltweit nördlichste Affenpopulation. Außerdem gibt es über 500 Vogelarten, zu denen zahlreiche Wasservögel, Krähen, Tauben, Spatzen und der wunderschöne Buntfasan gehören. Die überaus beeindruckende Fischvielfalt in den vielen Flüssen, Seen und den Küstengewässern Japans ist auch fester Bestandteil der beeindruckenden Natur Japans.

Charakteristisch für Japan ist natürlich die Blütenpracht, die sich in regelmäßigen Abständen bei vielen Pflanzenarten zeigt. Je nach Jahreszeit blühen Kirsch- und Pflaumenbäume, Rhododendren und Azaleen. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Sträucher und Bäume, die das Landschaftsbild des Landes jedes Jahr in ein Meer aus Blüten und Farben tauchen.

Im Allgemeinen ist die Pflanzenwelt im Norden auf der Insel Hokkaido ähnlich der in Südsibirien. Hier wachsen viele Nadelbäume und einige Laubbäume. Wälder, Gebirge und viele Seen prägen das Landschaftsbild dieser dünn besiedelten Urlaubsregion Japans. Der Süden des Landes ist zunehmend auch mit subtropischen Bäumen bewachsen. In der Vergangenheit wurden darüber hinaus auch einige Kulturpflanzen in Japan angesiedelt. Dazu gehören Reis, Hirse und viele Gemüsesorten, wie Ingwer, Rettich, Teepflanzen, verschiedene Binsenarten und Spinat.

Klima und Geographie

Japan ist ein Inselstaat und besteht insgesamt aus den vier Hauptinseln Hokkaido, Honshu, Kyushu und Shikoku. Die nördlichste der Hauptinseln ist Hokkaido, die südlichste Shikoku. In einer langen Kette erstrecken sich die Inseln von Norden nach Süden über mehrere Breitengrade und sind dabei im Osten und Süden vom Pazifischen Ozean, im Westen vom Japanischen Meer und im Norden vom Ochotskischen Meer umschlossen. Die vier Inseln werden von Gebirgsketten durchzogen, die das Landschaftsbild Japans auf beeindruckende Art und Weise prägen. Die Insel Honshu ist mit einer Fläche von 227.414 km² die größte. Die Hauptstadt Tokio, sowie der Shinano, ein Fluss von 367 km Länge liegen auf Honshu. Ebenso befindet sich hier der 3776 Meter hohe Fujisan, der höchste Berg Japans.

Insgesamt ist der Norden Japans kühler als der Süden. Auf der Insel Hokkaido sind die Winter beispielsweise sehr schneereich und kühl. Der südlichste Punkt Japans, die Region Okinawa, ist dagegen feucht und tropisch geprägt. Regen fällt in Japan das ganze Jahr über, doch die stärksten Regenfälle gibt es in Juni und Juli. Taifune kommen in September und Oktober auf, allerdings sind sie meist nur von kurzer Dauer.

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