Chile
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Erlebe Lateinamerika mit einem High School Aufenthalt in Chile. Wohne in einer Gastfamilie und lerne das wahre Chile kennen.

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Kurzaufenthalt

Mit einem Homestay in Chile kannst du während der Ferien oder einfach ein paar Wochen das Leben in diesem lateinamerikanischen Land kennenlernen.

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Chile ist ein Land voller Abenteuer, Gastfreundschaft und Kultur. Eingequetscht zwischen den Anden und dem Pazifik, misst dieses Land eine Länge von mehr als 4.300 km bei einer durchschnittlichen Breite von lediglich 180 km! Die chilenische Kultur wurde stark von Europa beeinflusst und das Land zählt heute zu den wohlhabendsten und sichersten Reiseländern in ganz Südamerika. Wer das Abenteuer sucht, wird bei einem Auslandsaufenthalt in Chile fündig: Ob bei einem unserer organisierten Ausflüge auf die mystischen Osterinseln oder bei einer Expedition in die Atacama Wüste – in Chile gibt es viel zu erleben.

Chile kurz und bündig

Amtssprache Spanisch
Hauptstadt Santiago de Chile
Staatsform Präsidialrepublik
Fläche 756.950 km²
Einwohnerzahl cirka 16,5 Millionen
Bevölkerungsdichte ca. 22 Einwohner pro km²
Währung Chilenischer Peso
Zeitzone UTC -4
Telefonvorwahl +56

Wetter Santiago

© meteo24.de

Chile ist ein Staat im Südwesten Südamerikas, der bei 4200 km Länge nur durchschnittlich 180 km breit ist. In Europa würde Chile bei der deutsch-dänischen Grenze beginnen und weit nach Afrika bis südlich der Sahara reichen.

An der Landesgrenze im Osten verläuft der längste Gebirgszug der Erde, die Anden. Chile zählt 16 Millionen Einwohner und ist für südamerikanische Verhältnisse relativ wohlhabend. Zirka 95 Prozent der Bevölkerung kann lesen und schreiben. Mit nur fünf Prozent Analphabeten zählt Chile zu den am besten ausgebildeten Staaten Südamerika.

Die Chilenen sind ein fröhliches, freundliches und offenes Volk, bei dem man sich als Gast stets wohl, und vor allem auch willkommen fühlt.

Sprache

Wie in fast allen Ländern Südamerikas wird in Chile Spanisch gesprochen. Allerdings kann es für Besucher am Anfang etwas schwer sein, ihr erlerntes Spanisch zu gebrauchen. Die Chilenen sprechen relativ schnell und lassen nicht selten die Endungen mancher Wörter weg. Es kommt beispielsweise vor, dass das "s" am Ende eines Wortes nicht mitgesprochen wird. Daher kann es schon mal zu Schwierigkeiten kommen, Worte als Singular oder Plural zu identifizieren. Generell gibt es im chilenischen Slang teilweise auch Besonderheiten bei den Verformen. Verben in der zweiten Person Singular haben eine ganz eigene Endung. So wird das Verb saber ("wissen") nicht etwa zu sabes, sondern zu sabís ("du weißt").

Die Chilenen verdeutlichen außerdem auch ab und zu die Bedeutung eines Wortes indem sie es verdoppeln. Wer einen richtig frischen und guten Bohnenkaffee haben möchte, bestellt am besten einen café café. Ansonsten kann es passieren, dass man einen einfachen Instant-Kaffee bekommt, der in Chile sehr häufig angeboten wird.

Essen, Sitten und Gebräuche

Essen, Sitten und Gebräuche

Das chilenische Essen ist geprägt von den zahlreichen Einwanderern die in der Vergangenheit nach Chile gekommen sind. So sind beispielsweise viele Desserts deutschen Ursprungs. Als Beispiele wären hier diverse Crémeschnitten oder ein klassischer deutscher Apfelkuchen zu nennen. Auch Sauerkraut chucrú ist eine beliebte Speise . Außerdem sind die Chilenen verrückt nach Snacks und Sandwiches, wie beispielsweise aliado, einem Sandwich mit Schinken und Käse oder chacarero, einem belegten Brot mit Beefsteak, Tomaten und viel Gemüse. Besucher sollten unbedingt auch eine empanada probieren, eine Teigtasche, die mit Huhn, Rind, Gemüse oder Käse gefüllt ist. Große Grillplatten, die auch schon mal für mehrere Personen reichen, Kartoffelgerichte und viele unterschiedliche Fischvariationen prägen die chilenische Küche zusätzlich. Charakteristisch für viele Leckereien sind auch verschiedene Obstspeisen. Das reiche Angebot an Früchten aus Mittelchile hat zur abwechslungsreichen Küche des Landes beigetragen

Gerne begrüßen sich die Chilenen mit einem Handschlag, wenn sie sich treffen. Laden sie sich gegenseitig zu sich nach Hause ein, ist es äußerst üblich dem Gastgeber ein aufmerksames Geschenk mitzubringen. Man trägt elegante oder lockere Kleidung, je nach dem Anlass. Generell sind die Chilenen sehr herzlich, offen und auch neugierig. Wer bereit ist sein Spanisch zu gebrauchen wird schnell und sehr unkompliziert Freunde finden.

Flora und Fauna

Flora und Fauna

Als Konsequenz der eigentümlichen geographischen Form Chiles und der damit einhergehenden verschiedenen Vegetationszonen, ergibt sich eine erstaunliche Artenvielfalt und Flora in ganz Chile. Im trockenen Norden wachsen vorwiegend Kakteenarten, die nur selten durch einen Regenguss von großen wilden Blumenfeldern umschlossen werden. In Mittelchile findet man, aufgrund der großen Fruchtbarkeit des Bodens, zahlreiche Obstplantagen, Getreide und Weinanbau. Der Süden ist weitestgehend von dichten ursprünglichen Wäldern durchzogen, die von Gletschern und Fjorden zeitweilig unterbrochen werden.

Es finden sich, je nach Region, Chinchillas, Pumas, Waldkatzen, Kolibris oder Füchse. In den Steppengebieten Chiles trifft man auf die Guanakos, die den Kamelen sehr ähnlich sind und stets in Herden wandern. Weiter im Süden leben sehr viele Pinguine, Robben, Pelikane und Flamingos, die sich besonders gerne am Wasser aufhalten. In jedem Falle ist die Artenvielfalt Chiles beeindruckend und charakteristisch für das Land.

Klima und Geographie

Klimadiagramm

Die eigentümliche geographische Form Chiles sorgt für die Verschiedenheit der Klimazonen des Landes. Mit einer Breite von gerade einmal 180 Kilometern und einer Länge von mehr als 4.000 Kilometern, erstreckt sich Chile im östlichen Teil entlang der Anden Südamerikas und grenzt über die gesamte Länge im Westen an den Pazifischen Ozean. Der Norden von Chile, in dem auch die Atacama-Wüste liegt, ist sehr trocken. In diesem Teil des Landes erreichen die Anden ihre maximale Höhe von bis zu 6.893 Metern. Weiter Richtung Süden nimmt die Dichte an Pflanzen allmählich zu. Die Hafenstädte Valparaiso und Viña de Mar, sowie das angenehme mediterrane Klima Mittelchiles ziehen zahlreiche Touristen an. Hier ist auch die Hauptstadt Santiago de Chile gelegen und die Bevölkerungsdichte ist am höchsten.

Mittelchile ist darüber hinaus bekannt für seinen Obst- und Gemüseanbau. Dementsprechend ist dieser Teil des Landes insgesamt lebhaft, dicht besiedelt und farbenfroh. Etwa 500 Kilometer südlich von Santiago de Chile nimmt die Vegetation noch weiter zu. Flüsse und Seen prägen die atemberaubende Landschaft, die nach und nach ihr Aussehen ändert. Je weiter man südlich reist, desto mehr Gletscher, Fjorde und Flüsse sind zu sehen. Der Süden Chiles ist insgesamt regnerischer und kälter als weiter im Norden. Ein Besuch im Nationalpark Torres del Paine darf bei einem Besuch dieses Landesteils nicht fehlen. Bizarre Gletscher und magische Landschaften laden hier zum Staunen ein und vermitteln einen atemberaubenden Eindruck der Region Patagoniens, deren Bewohner sich in erster Linie als Patagonier und nicht als Chilenen sehen.

Der östliche Teil Chiles ist in Nord-Südrichtung vom majestätischen und aufregenden Anblick der chilenischen Anden geprägt. Das Gebirge besitzt in Chile nur selten eine Höhe von weniger als 2.000 Metern und ist teilweise von eindrucksvollen Vulkanketten durchzogen.

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