Costa Rica
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Auslandsaufenthalt in Costa Rica

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Besuche eine Schule in Costa Rica und erleben das Land und die Kultur.

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Ein Auslandsaufenthalt im Paradies? Das kleine Land Mittelamerikas hält, was es verspricht! Nirgendwo sonst auf der Welt findet man so eine Artenvielfalt an Flora und Fauna wie in Costa Rica. Mehr als ein Viertel der Fläche sind Nationalparks und geschützte Gebiete, die Raum schaffen für 800 verschiedene Arten von Vögeln, Reptilien und Säugetieren. Die Ticos, wie sich die Einwohner Costa Ricas selbst nennen, machen dein Auslandsjahr zu einem unvergesslichen Erlebnis, denn sie sind offen, herzlich und sehr gastfreundlich!

Costa Rica kurz und bündig

Amtssprache Spanisch
Hauptstadt San José
Staatsform Präsidialrepublik
Fläche 51.100 km²
Einwohnerzahl cirka 4,2 Millionen
Bevölkerungsdichte 80 Einwohner pro km²
Währung Colón
Zeitzone UTC -6
Telefonvorwahl +506

Wetter San José

© meteo24.de

Sprache

Das costaricanische Spanisch weist einige der charakteristischen Eigentümlichkeiten auf, die das lateinamerikanische Spanisch vom europäischen unterscheiden. Einige Vokabeln und auch die Aussprache unterscheiden sich sehr von der europäischen Variante. Die Vergangenheitsform "Indefinido" wird außerdem häufiger gebraucht und ein z wird im Allgemeinen nicht wie das englische th ausgesprochen, sondern wie ein s betont. Letztere Eigenschaft des lateinamerikanischen Spanisch nennt sich seseo.

Darüber hinaus lassen die Costaricaner, so wie alle Lateinamerikaner, beim Sprechen einige Wortendungen weg und verschlucken manche Laute ganz. Dem costaricanischen Spanisch ist es allerdings eigentümlich, dass es zum Teil von karibischem Englisch beeinflusst ist. Besonders der Teil des Landes, der direkt an das Karibische Meer grenzt, weißt Einflüsse des Englischen auf. Viele Menschen in dieser Region sprechen fließend karibisches Englisch.

Essen, Sitten und Gebräuche

Die Küche Costa Ricas ist stark vom reichhaltigen Obstangebot des Landes geprägt. Früchte werden zum Frühstück oder zum Dessert gereicht und, je nach Geschmack, zerkleinert, püriert und mit Milch oder Eis serviert. Ein typisch costaricanisches Frühstück ist das gallo pinto, das aus Reis und Bohnen besteht, die mit Zwiebeln und Gewürzen verfeinert und in Öl angebraten werden. Dazu werden oft Spiegelei oder Rührei gereicht. Des Weiteren besteht die costaricanische Küche aus einer Vielzahl von schmackhaften Reisgerichten, Fleisch, Geflügel und Fisch. Eine besondere Köstlichkeit Costa Ricas stellen die tamales dar. Die kleinen Taschen aus Maisteig und Fleisch in einem Bananenblatt sind in ganz Lateinamerika bekannt und sollten nicht fehlen bei der kulinarischen Entdeckungsreise in Costa Rica.

Botanik

Die Kultur von Costa Rica ist insgesamt stark durch Europa beeinflusst. In der Hauptstadt San José ist ein attraktives Kulturangebot zu finden. Theater, Museen, Galerien und Orchester bieten Interessierten viele Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung.

Die Costa Ricaner sind offen und freundlich. In den meisten Fällen geben sie sich die Hand, wenn sie sich treffen. Gerne werden kleine Gastgeschenke mitgebracht, und in lockerer, aber eleganter Kleidung die Abende miteinander verbracht.

Flora und Fauna

Der Name "Costa Rica" (Reiche Küste) kommt nicht von ungefähr! Das Land verdankt seinen Namen der unglaublichen Artenvielfalt. Cirka 240 Säugetierarten, sowie 40.000 Insektenarten leben in Costa Rica. Doch damit nicht genug - es existieren bis zu 300 Reptilien- und ungefähr 1.000 verschiedene Vogelarten in Costa Rica. Darunter finden sich unter anderem Papageie, Tukane oder Kolibris.

Die Flora des Landes ist ebenso beeindruckend. Viele Pflanzen, die es in Costa Rica zu finden gibt, kennt man als exotische und typisch tropische Gewächse und Früchte. Dazu gehören neben vielen anderen der Hibiskus, Orchideen, Begonien, Avocados, Ananas, Bananen, Kokospalmen, Mandelbäume, Kakao und Kaffee. Der Reichtum an Tier- und Pflanzenarten ist charakteristisch für das kleine Land in Mittelamerika und trägt zu seinem Charme und seiner Einzigartigkeit bei.

Klima und Geographie

Klimadiagramm aus Costa Rica

Das Klima Costa Ricas ist tropisch bis subtropisch, Vulkane und Urwälder prägen das Landschaftsbild. Während der Regenzeit von Mai bis November kann es sehr starke Regenfälle geben, die sich zeitweilig mit ausgiebigem Sonnenschein abwechseln. Bei einer Fläche von 51.200 km² und beträchtlichen Höhenunterschieden gibt es in Costa Rica viele unterschiedliche Landschaften und klimatische Bedingungen. Das Land wird von Gebirgen durchzogen, die sich von der Grenze zu Nicaragua im Norden bis nach Panama ziehen. Der höchste Berg des Landes ist der Cherro Chirripó, der mit einer Höhe von 3.820 Metern durchaus beeindruckt. Zahlreiche ursprünglich wilde Flüsse durchkreuzen Costa Rica und sichern die Trinkwasserversorgung. Die meisten Städte, sowie die größte Bevölkerungsdichte ist im Valle Central zu finden. Einem Tal, in dem unter anderem die Städte San José und Heredia liegen. Für Tauchfreunde ist Costa Rica ideal, denn die Küsten des Landes beherbergen jeweils wunderschöne Unterwasserwelten. Diese unterscheiden sich je nach Küstenregion, sind aber einfach atemberaubend und bestimmt einen Tauchgang wert.

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