Ecuador
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Auslandsaufenthalt in Ecuador

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Ein Auslandsaufenthalt am Mittelpunkt der Erde? In Ecuador ist das möglich! Der kleine Andenstaat ist benannt worden nach der Äquatorlinie, die durch das Land verläuft und ist eines der artenreichsten Länder der Welt. Auf der Fläche von 258.238 km² findet man vier unterschiedliche geographische Zonen: Costa, Sierra, Oriente (Amazonia) und die Galápagos Inseln. Die Hauptstadt Quito liegt auf ca. 2.850 m Höhe in den Anden und ist damit die höchste Hauptstadt der Welt. Das Stadtgebiet ist nur ca. zwei bis drei km breit, erstreckt sich aber über 30 km von Norden nach Süden. Das historische Zentrum der Stadt ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Ecuador kurz und bündig

Amtssprachen Spanisch,Kichwa und Shuar
Hauptstadt Quito
Staatsform Präsidialrepublik
Einwohnerzahl 14 Millionen
Bevölkerungsdichte ca. 55 Einwohner pro km²
Währung US-Dollar
Zeitzone UTC -5 = MEZ -6
Telefonvorwahl +593

Wetter Quito

© meteo24.de

Sprache

Neben Spanisch werden in Ecuador noch 23 indigene Sprachen gesprochen. Mit 2 Millionen Sprechern hat Kichwa die größte Bedeutung und ist daher auch als Amtssprache anerkannt. In der nördlichen Costa und im Oriente werden zahlreiche andere indigene Sprachen und Dialekte gesprochen, von denen Shuar mit 100.000 Sprechern die bedeutendste ist.

Essen, Sitten und Gebräuche

Verkäuferin

In Ecuador gibt es viele verschiedene Sorten Suppen und Eintöpfe. Das ecuadorianische Ceviche besteht aus in Zitronensaft mariniertem rohem Fisch, der mit Popkorn und Zwiebeln gereicht wird. Zu den typischen ecuadorianischen Spezialitäten zählen Caldo de Patas, eine Suppe, die aus Rinderfüßen gekocht wird und Cuy, geröstetes Meerschweinchen. Patacones, gebratene Kochbananenchips, sind besonders in den Küstenregionen beliebt. Ein ecuadorianischer Brauch ist es, an Silvester Puppen zu verbrennen. Damit wird das alte Jahr verbrannt und Platz für das neue gemacht. Dieser Brauch geht lange zurück - ursprünglich wurden Puppen mit Hexenköpfen oder andere gruselige Gestalten verbrannt. Heute sind Puppen oft mit Masken der Politiker versehen, die sich in diesem Jahr unbeliebt gemacht haben.

Flora und Fauna

Iguanamarina

Die Artenvielfalt in Ecuador ist einzigartig. Kein anderes Land beheimatet so viele verschiedene Arten auf so kleinem Raum. Es gibt 12 Nationalparks, drei von der UNESCO zu Biosphärereservaten erklärte Gebiete, sowie andere Schutzgebiete an der Costa, in der Sierra und dem Oriente. Eines der Biosphärereservate sind die im Pazifik liegenden Galápagos Inseln. Die Flora und Fauna in Ecuador sind sehr vielfältig. Es gibt ca. 25.000 Pflanzen- und Baumarten, sowie 320 Säugetierarten, wovon 25 endemisch sind und 350 Reptilienarten. Eine große Vielfalt bietet Ecuador besonders bei den Vogelarten, von denen es ca. 1.600 verschiedene gibt. Auf den Galápagos Inseln ist die Artenvielfalt einzigartig. Hier leben Tierarten, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt, eines davon ist die berühmte Galápagos Schildkröte.

Klima und Geographie

VulkanEcuador liegt im Nordwesten von Südamerika und hat Grenzen zu Peru und Kolumbien. Zum Staatsgebiet gehören die ca. 1.000 km westlich vom Festland im Pazifischen Ozean liegenden Galápagos Inseln. Das Land ist in vier unterschiedliche geographische Zonen unterteilt: Costa (Küsten), Sierra (Andengebiet), Oriente (Amazonia) und die Galápagos Inseln.

Auf der sogenannten "Straße der Vulkane" in der Sierra liegen 55 Vulkane, von denen 18 als aktiv eingestuft werden. Das Klima in Ecuador ist stark von regionalen Temperaturunterschieden geprägt, die durch den Höhenunterschied (0 bis über 6.000m) entstehen. An der Küste ist das Klima tropisch, in der Sierra eher gemäßigt und im Oriente feucht-heiß. Da das Land vom Äquator durchquert wird, ist die Temperaturverteilung über das Jahr gleichmäßig. So ist das Klima z.B. in Quito das ganze Jahr wie im Frühling.

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