Phillipinen
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Auslandsaufenthalt auf den Philippinen

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Mit dem Worten „Mabuhay“ oder „Hey Joe“ heißt man dich bei einem Auslandsaufenthalt auf den Philippinen willkommen. Die Hauptstadt Manila liegt auf Luzon und bietet auf knapp 40 km² 1,7 Millionen Menschen einen Wohnraum. Die Philippinen sind ein quirliger, bunter Inselstaat im westlichen Pazifik und bieten alles, wovon man nur träumen kann: Ein ganzjähriges warmes Klima, endlose weiße Sandstrände und gastfreundliche Einwohner. Filipinos haben ein Faible für alles aus Übersee: Amerikanische Fastfoodketten, klimatisierte Shoppingmalls, Hip Hop Musik und natürlich die deutsche Wertarbeit. Während deines Philippinenaufenthalts wirst du die Gastfreundschaft der Filipinos kennen lernen und viel über Land und Leute erfahren.

Philippinen kurz und bündig

Amtssprache Filipino und Englisch
Hauptstadt Manila
Staatsform Präsidialrepublik
Fläche 299.764 km²
Einwohnerzahl Ca. 88,5 Millionen
Bevölkerungsdichte ca. 295 Einwohner pro km²
Währung Philippinischer Peso
Zeitzone UTC +8
Telefonvorwahl +63

Wetter Manila

© meteo24.de

Sprache

Die offiziellen Amtssprachen der Philippinen sind Filipino und Englisch. Ersteres wird von cirka 80 Prozent der Einwohner gesprochen und ist verwandt mit dem Tagalog, der Sprache der Tagalen, einer Bevölkerungsgruppe der Philippinen. Englisch ist die am meisten gebrauchte Sprache an Universitäten, Schulen und in der Geschäftswelt. Daneben gibt es das sogenannte "Taglish", eine Mischung aus Englisch und Tagalog. Taglish wird im alltäglichen Sprachgebrauch der Philippinos, sowie in Radio und Fernsehen gebraucht. Außerdem gibt es zahlreiche weitere malayo-polynesische Sprachen, die Teil der philippinischen Sprachkultur sind und je nach Region unterschiedlich verbreitet sind. Spanisch war durch Kolonialisierung bis 1973 die Amtssprache der Philippinen, wurde aber durch zunehmenden Einfluss des Amerikanischen zurückgedrängt, sodass heute nur noch cirka 3 Prozent der Bevölkerung Spanisch sprechen.

Essen, Sitten und Gebräuche

Philippinische Tänzer

Die philippinische Küche ist im Allgemeinen multikulturell. Die Einflüsse aus Indien, Malaysia, China, Spanien und den USA sind in fast jedem Gericht wiederzuerkennen. Auch die Essgewohnheiten sind durch die unterschiedlichen Kulturen beeinflusst. Die meisten Mahlzeiten werden mit Besteck eingenommen, welches von spanischen Einwanderern eingeführt wurde. Noch heute gibt es für Gabel, Löffel und Messer vorwiegend spanische Bezeichnungen. Einige Gerichte werden auch mit der rechten Hand zum Mund geführt. Diese traditionelle Art das Essen aufzunehmen ist heute noch stark verbreitet und wird in vielen Restaurants praktiziert.

Ein typisches Frühstück besteht aus Reis, Fisch, Spiegelei oder Würstchen. Kaffee und Kakao werden morgens getrunken, während Tee eher nicht zum philippinischen Frühstück gehört. Mittags und Abends wird reichhaltig gegessen. Ein typisches Mittagessen kann durchaus aus mehreren Gängen mit einem abschließenden Dessert aus Früchten und Süßigkeiten bestehen.

Die philippinische Kultur ist ein Schmelztiegel verschiedener Elemente aus buddhistischen und hinduistischen Glaubensrichtungen und spanischen und mexikanischen Traditionen. Außerdem nimmt die amerikanische Kultur immer stärkeren Einfluss auf die Lebensweise der Philippinos. Viele Feste und Feiertage sind aus dem Christentum übernommen, doch die meisten sind auf die Zeit vor den spanischen Konquistadoren zurückzuführen. Mit Feuerwerken, Paraden und bunter Kleidung werden diese Festtage gefeiert. Besucher werden erstaunt sein, mit wie viel Hingabe und Lebensfreude die Menschen auf den Philippinen besondere Tage und Anlässe feiern.

Flora und Fauna

Koboldmaki

Bestehend aus vielen großen und kleinen Inseln sind die Philippinen das artenreichste Ökosystem der Erde. Wasserbüffel, Schildkröten, Krokodile oder die einzigartige Philippinenente sind nur einige der vielen unterschiedlichen Tierarten. Auch die Unterwasserwelt beeindruckt zuweilen mit farbenfrohen Korallen und bunten Fischen. Der seltene Philippinenadler ist inzwischen nur noch selten anzutreffen. Das zunehmende Abholzen der Wälder hat seinen Lebensraum stark eingeschränkt und dazu geführt, dass es weniger als 500 Exemplare des Tieres gibt.

Die Pflanzenwelt der Philippinen ist allerdings noch sehr vielfältig und beeindruckend. Ungefähr 14.000 verschiedene Pflanzenarten finden sich auf allen Inseln der Philippinen, die zu nahezu 50 Prozent mit tropischen Wäldern bewachsen sind. Mangrovenlandschaften prägen die Küsten, während Monsunwälder die zentralen Gebiete ausmachen.

Klima und Geografie

Klimadiagramm

Die Philippinen bestehen aus über 7.000 Inseln von denen nur 11 größer als 2.500 km² sind. Darüber hinaus werden insgesamt nur 880 der Inseln bewohnt. Die Philippinen werden in die drei Inselgruppen Luzon, im Norden, die Visayas, weiter südlich, und Mindanao, im Süden, unterteilt. Die Hauptstadt Manila liegt auf Luzon und bietet auf knapp 40 km² 1,7 Millionen Menschen einen Wohnraum.

Die klimatischen Bedingungen der Philippinen sind sehr stark durch das umliegende Meer beeinflusst. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über relativ stabil und liegen konstant zwischen 25 und 27°C. Das Klima ist heiß und tropisch mit vielen Niederschlägen. An der Westküste ist die Niederschlagsmenge im Vergleich zur Ostküste allerdings relativ gering. Gebirge durchlaufen die Inseln teilweise von Norden nach Süden und beeinflussen so die Niederschlagsmengen in Osten und Westen. Insgesamt ist die Periode von Juni bis Oktober die Regenzeit des Inselstaates, während von November bis Mai weniger Regen fällt und ein angenehmeres Klima herrscht.

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