Das Grundnahrungsmittel in Vietnam ist wie in vielen asiatischen Ländern der Reis. Zum Teil durch den Buddhismus beeinflusst, spielt vor allem die große Vielfalt an Gemüse und Obst eine tragende Rolle in der vietnamesischen Küche, der „light cuisine of Asia“, wohingegen Fleisch und Fisch keine feste Komponente einer Mahlzeit sind. Allgemein gilt: Der Fantasie des Kochs sind keine Grenzen gesetzt. Wenn es ums Essen geht, gibt es in Vietnam keine Tabus. So finden Skorpione, Schildkröten, Insekten und Hunde regelmäßig den Weg auf die Teller der Vietnamesen. Traditionell wird zu jedem Gericht Tee gereicht. Auch hier finden sich wieder Spuren des französischen Einflusses. Landestypische Nahrungsmittel wie Baguette, Croissants und Kaffee wurden in die Vietnamesische Küche integriert.
Vietnam gilt allgemein als sicher und gastfreundlich. Es sollte dir jedoch bewusst sein, dass ein großer Teil der Bevölkerung immer noch in Armut lebt. Daher solltest du als „Westler“ darauf achten, dass du nicht zu offensichtlich mit Wertgegenständen umgehst und immer darauf achten, was um dich herum geschieht. Ein anderer asiatischer Leitsatz, der auch in Vietnam gilt lautet, das „Gesicht zu wahren“. Selbstkontrolle und geregelte Emotionen sind wichtig, wenn man in der Gesellschaft langfristig ernst genommen werden will und sie helfen dir somit, deine Ziele zu erreichen.
Durch das Jahr hindurch gibt es regelmäßig Volksfeste in Vietnam. Das wichtigste jedoch ist das „Tet“ Fest, das im Januar oder Februar stattfindet. Es umfasst eine ganze Woche und kennzeichnet den Beginn des neuen Mondjahres.