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High School USA


100% Platzierungsgarantie mit KulturLife!

Explore the USA - Seit 2009 hält KulturLife eine Platzierungsquote von 100% bei der Vermittlung von Schülern in die USA aufrecht!

Unsere Expertin für USA High School Programme, Franziska Dix, hält seit 2009 eine Platzierungsquote von 100% bei der Vermittlung von Schülern in die USA aufrecht. Sie erklärt uns im Interview wie sie das schafft, welche Schwierigkeiten dabei auftreten können und wie diese Hindernisse überwunden werden:

Herzlichen Glückwunsch zur Platzierungsquote von 100% bei der Vermittlung von Schülern in die USA - und das bereits zum 6. Mal in Folge! Ist es für dich nicht fast schon selbstverständlich diese tolle Quote zu erzielen?

Franzi: *lacht* Ohje, das klingt ja fast so, als sei die Platzierungsquote allein mein Verdienst! Dabei ist es so, dass auch unsere amerikanischen Partner maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen haben. Sie haben sich bis zum letzten Tag engagiert dafür eingesetzt, alle Schüler bei Familien und in Schulen unterzubringen - und haben dies in den gesamten USA geschafft. Dafür bin ich unseren Partnern sehr dankbar.

Was für Schwierigkeiten kann es bei der Platzierung der Teilnehmern geben?

Franzi: Anders als z.B. in England stellen amerikanische Gastfamilien sich unentgeltlich zur Verfügung - und auch die öffentlichen Schulen bekommen kaum finanzielle Zuschüsse, wenn sie Austauschschüler aufnehmen. Dieser wirtschaftlichen Entwicklung erschwert die Suche nach passenden Gastfamilien und Schulen. Dazu kommt, dass die Schule erst gesucht werden kann, wenn die Gastfamilie feststeht, da beide natürlich möglichst nah beieinander liegen sollen. Das wiederum bedeutet: Wenn die Schulen in der Umgebung keine Gastschüler aufnehmen möchten, muss nach einer neuen Gastfamilie und einer neuen Schule gesucht werden.

Wie kommt es, dass es in einigen Fällen etwas länger dauert, Schülern in den USA zu platzieren?

Franzi:  Da auch unsere amerikanischen Partner nur Menschen sind J, kommt es vor, dass einige „Local Coordinators“ krankheitsbedingt ausfallen, umziehen etc. Wenn diese Ansprechpartner mit ihrem spezifischen Wissen und ihren persönlichen Kontakten nicht mehr zur Verfügung stehen, kann es schwieriger werden, Schüler in den Gebieten, die vorher von diesen Coordinators betreut wurden, zu platzieren. Trotz allem haben wir es gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen ja geschafft, alle Teilnehmer unterzubringen. Auch hier gilt: Dieser Erfolg ist nicht einer Einzelperson, sondern der guten Zusammenarbeit vieler Mitarbeiter zu verdanken.

Die USA erfreuen sich seit Jahren einer nicht enden wollenden Beliebtheit bei Austauschschülern - wie kannst du dir diese Faszination erklären?

Franzi:  Dafür gibt es sicherlich mehrere Gründe. Für viele Schüler fühlen die USA sich ein wenig exotisch und dennoch vertraut an, da verschiedene Serien, Bücher, Musik oder Gerichte aus den USA einen großen Einfluss auf die deutsche Kultur ausüben. Andere haben tolle Urlaubserfahrungen in New York oder Florida sammeln können und möchten nun über einen längeren Zeitraum dort wohnen. Und fast alle Austauschschüler teilen den Wunsch, ihr Schulenglisch zu perfektionieren.

Was macht ein High School Aufenthalt in den USA deiner Meinung nach so besonders?

Franzi: Ein ganz wichtiger Faktor ist für mich das Schulsystem, denn in den USA sind Schulen eine tolle Kombination aus Bildungseinrichtung und „Social Meeting Point“ ist. Amerikanische Schüler identifizieren sich stark mit ihrer High School und gehen gerne zur Schule. Dort erwartet Sie routinierter, intensiver Unterricht (denn man hat jeden Tag die gleichen Schulfächer), persönlicher Kontakt mit den Lehrern und tolle schulische Angebote, wie z.B. Homecoming oder Prom. Events wie die „Spirit Week“, bei der sogar die Lehrer mitmachen und sich z.B. dem Tagesmotto angemessen verkleiden, stärken den Zusammenhalt innerhalb der Schule enorm. Es ist schon ein bisschen wie im „High School Musical“ - man sollte sich unbedingt darauf einlassen und Spaß haben!

Gibt es etwas, das du Jugendlichen, die sich für einen High School Jahr in den USA interessieren, mit auf den Weg geben möchtest?

Franzi: Manche meinen, die amerikanische Kultur durch Serien etc. bereits zu kennen, und erleiden dann einen Kulturschock, wenn sie abseits der Großstädte, in ländlichen Gegenden, wohnen und der Lebensstandard der Gastfamilie von dem gewohnten Umfeld unterscheidet. Mein Motto dabei lautet: It’s not better or worse - just different. Ich kann daher allen empfehlen, sich von Stereotypen loszumachen, unvoreingenommen und offen zu sein und das Leben in den USA zu nehmen, wie es kommt. Am allerwichtigsten: Genießt euer Auslandsabenteuer :)

Tim, ehemaliger USA-Austauschschüler

 

Das Interview führte Tim Oliver für KulturLife (Sept. 2014)

Tim, ehemaliger USA-Teilnehmer und Praktikant bei uns, freut sich mit der Programmbetreuerin Franziska auch über diesen Erfolg.