Auf Grund der negativen Berichterstattung in den Medien, haben sich bereits viele Menschen ein (Vor-)Urteil über die Sicherheitslage in Südafrika gebildet. Die Kriminalität ist aber in der Realität bei weiten nicht so dramatisch , wie einem die Medien gerne glauben machen. Die südafrikanische Regierung hingegen neigt dazu ins andere Extrem zu fallen und eine rosarote Brille aufzusetzen. Man möchte ja gerne den Tourismus fördern! Schwere Überfälle konzentrieren sich überwiegend auf die Townships und Capeflats. Vor allem bei Nacht sollte man diese meiden. Taschendiebstähle und Autoeinbrüche sind im ganzen Land allgegenwärtig - man sollte dies unbedingt beachten und niemals Wertgegendstände sichtbar herumliegen lassen bzw. mit sich führen.
Persönliche Sicherheit
Unsere Austauschschüler werden mit der Kriminalität in Kapstadt und Südafrika in der Regel nicht konfrontiert und bis lang ist noch keinem Austauschschüler von KulturLife etwas passiert. Die Gasteltern leben in sicheren Stadtteilen und passen sehr gewissenhaft auf ihre Gastschüler auf . Die Innenstadt und Vororte von Kapstadt gelten als relativ sicher – vor allem auf Grund der erhöhten Polizeipräsenz und Videoüberwachung. Jedoch sollte man generell die Innenstädte nach Einbruch der Dunkelheit meiden. Wir raten allen Austauschschülern, vor allem an den Stränden und in der Schule auf ihre Wertgegenstände zu achten oder am besten gar keine mit sich führen. Bitte keine teuren Handys, iPods, Schmuck, Uhren oder heißgeliebte Erinnerungsstücke mit nehmen - das minimiert das Risiko!
Sicherheitstipps für Austauschschüler
- Habe immer ein altes Prepaid-Handy, mit genügend Akkulaufzeit und Guthaben dabei, um im Notfall Hilfe zu rufen.
- Meide Townships und zwielichte Gegenden!
- Lass keine Wertsachen sichtbar herumliegen!
- Bitte sprich immer mit deiner Gastfamilie darüber wo du bist und wie du nach Einbruch der Dunkelheit von A nach B kommst!
- Sei aufmerksam und vorsichtig!