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Langzeitpraktikum bei uns (mindestens 8 Wochen)

In der ganzen Welt zu Hause - wenn du das von dir sagen kannst, dann helfe doch mit, dies auch für andere wahr werden zu lassen!

Art: Studentenpraktikum

Dauer: 8 Wochen

Voraussetzungen:

  • Sehr gutes Deutsch in Wort und Schrift
  • Gute Englischkenntnisse, eine weitere Fremdsprache wünschenswert
  • Sicherer Umgang mit Microsoft Windows und Office
  • Internetaffinität
  • Selbständige Arbeitsweise
  • Interesse an Auslandsprogrammen
  • Einsatzbereitschaft
  • Neugierde und Spaß am Umgang mit Jugendlichen
  • Auslandserfahrung im Bereich der Programmarbeit vorteilhaft

Du interessierst dich für ein Studentenpraktikum bei KulturLife? Je nach dem aktuellen Bedarf, deinen Wünschen und Fähigkeiten, kann deine praktische Tätigkeit bei KulturLife verschiedene Schwerpunkte haben:

1. Programmarbeit - Mitwirkung an bestehenden Programmen

Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Partnern in aller Welt für unsere Austauschprogramme. Praktikanten mit 'exotischen' Sprachkenntnissen sind hier eine besondere Bereicherung, um unsere Kontakte nach Indien, Südafrika, Costa Rica oder Chile zu pflegen. Die Aufgabe besteht darin, im Internet Informationen über diese Länder zusammenzutragen, die Partner in diesen Ländern per Mail oder Telefon zu kontaktieren und Anfragen unserer Kunden zu diesen Programmen zu beantworten.

2. Projektarbeit - Entwicklung neuer Programmideen

KulturLife ist nicht irgendein Reiseveranstalter. Unser Ziel liegt stets darin, unseren Teilnehmern durch ihre Reise tiefe Einblicke in Kultur und Alltag anderer Länder zu vermitteln. Wie z.B. in den Schüleraustauschprogrammen, Berufsschulpraktika, Freiwilligendiensten oder Work & Travel Programmen.  Deine Aufgabe besteht darin, neue Ideen auf ihre Alltagstauglichkeit zu überprüfen, den Markt zu erkunden sowie Risiken und Chancen neuer Projektideen herauszuarbeiten.

3. Öffentlichkeitsarbeit - Marketing/Online-Marketing

Auch gute Programme müssen bekannt gemacht werden. Wir bemühen uns ständig, unsere Bekanntheit zu steigern, indem wir regelmäßig Messen besuchen, unseren Internetauftritt sowie unsere Werbe-/Druckmaterialien regelmäßig überarbeiten und persönliche Kontakte zu Journalisten pflegen. Bei dieser Arbeit kannst du uns tatkräftig unterstützen, indem du beispielsweise unser Netzwerk ehemaliger Teilnehmer betreust, unsere Messeauftritte begleitest, eine Pressekampagne vorbereitest oder unsere Social Media und SEO-Maßnahmen optimierst und steuerst. Wünschenswert: Internetaffinität und Begeisterung für eCommerce.

Wenn du dich für diese Tätigkeiten interessieren, dann solltest du dich auf einen unserer Praktikumsplätze bewerben. Bitte schicke deine Bewerbung mit dem gewünschten Zeitraum und der Dauer per Mail im PDF-Format an:

KulturLife gGmbH
z.Hd. Andreas Klein
andreas@kultur-life.de
Tel.: +49 (0)431 888 14-10

Teile uns bitte mit, in welchem Bereich du tätig sein möchtest und was du in diesem Bereich bewirken willst. Bitte denke daran, einen Lebenslauf und, falls vorhanden, Zeugnisse anzuhängen.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!


Praktikantenberichte

Kim - Praktikum vom 04.08. – 26.09.2014

Mein achtwöchiges Praktikum im Rahmen des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs Anglistik/Empirische Sprachwissenschaft habe ich vom 04.08. – 26.09.2014 bei der gemeinnützigen Gesellschaft für Kulturaustausch KulturLife absolviert. Zu meiner weiteren Studien- und Berufswahl hat dieses Praktikum sehr weit beigetragen. Der Einblick in die Struktur und die täglich anfallenden Arbeiten in den verschiedenen Bereichen eines kleinen Unternehmens waren außerordentlich interessant und auch für die Bestärkung meiner Berufswünsche sehr vorteilhaft und ermutigend.

Die praktische Arbeit im Bereich Kulturaustausch hat mich motiviert, mich auch über weitere Einrichtungen dieser Art zu informieren. Sie hat mir Perspektiven für zukünftige Praktika und Berufsfelder gegeben, und mir außerdem bestätigt, dass eine Arbeit mit Schwerpunkt Kultur und Sprache für mich persönlich ideal ist. Das Praktikum hat mich zudem dazu motiviert, weitere Zusatzqualifikationen anzustreben, da mir die Arbeit mit direktem Kundenkontakt aufgezeigt hat, dass z.B. Qualifikationen im Bereich Rhetorik bei mir persönlich noch ausbaufähig sind.

Insgesamt bewerte ich das Praktikum als sehr gut. Besonders gut hat mir der angenehme Umgangston im Büro gefallen, denn in diesem positiven Arbeitsklima hat mir die ohnehin schon faszinierende und abwechslungsreiche interaktive und bereichsüberfassende Arbeit noch mehr Freude bereitet. Ich bin außerdem sehr erfreut zu berichten, dass sich mir durch das Praktikum die Möglichkeit zu weiterer Zusammenarbeit erschlossen hat, die ich durch Besuche verschiedener Messen in Deutschland gerne nutzen möchte.

Mein Studium ist für die Arbeit in diesem Berufsfeld sehr nützlich, und ich empfehle Geisteswissenschaftlern mit Affinität zu Sprachen und Interesse an verschiedenen Kulturen ein Praktikum in diesem Bereich zu erwägen, da vor allem die in diesem Studiengang erlernten Qualifikationen für diesen Tätigkeitsbereich sehr vorteilhaft sind.
Am hilfreichsten waren mir die im Studium erworbenen Kenntnisse verschiedener Sprachen, sowie diverse Schlüsselqualifikationen wie z.B. Organisationstalent und interkulturelle Kompetenz, aber ich konnte auch Kenntnisse aus meinen Aktivitäten außerhalb des Lehrplanes gut einbringen: besonders meine Kreativität
und Bildbearbeitungsfähigkeiten waren mir bei z.B. bei den Arbeitsaufgaben mit Bildbearbeitungsprogrammen sehr von Vorteil. Um mich weiter für dieses Berufsfeld zu qualifizieren und meine Berufsperspektiven zu erweitern möchte ich außerhalb meines Studiums unter anderem noch weitere Sprachen erlernen und durch Reisen in verschiedene Länder direkte Kulturerfahrungen machen, die mir in meinem angestrebten Berufsfeld zweifelsohne von Vorteil sein werden.

Kim

Mila - Praktikum vom 15.10. – 07.12.2012

KulturLife ist eine seit 1995 bestehende gemeinnützige Gesellschaft für Kulturaustausch mit Sitz in Kiel. Die rund 15 MitarbeiterInnen und zahlreichen GebietsbetreuerInnen organisieren seit über 15 Jahren weltweite High School, Homestay und Work and Travel Aufenthalte sowie Volunteerprogramme für Jugendliche und Erwachsene.

Es gibt drei Bereiche, in denen bei KulturLife das ganze Jahr über Praktika angeboten werden: Programmarbeit (Mitwirkung an bestehenden Programmen), Projektarbeit (Entwicklung neuer Programmideen) und Marketing/Öffentlichkeitsarbeit.
Da ich mich für den dritten Bereich beworben hatte, erwartete ich vor dem Praktikum eine relativ eingeschränkte Einsicht in den Praktikumsbetrieb und erhoffte mir u.a. bei der Erstellung von Drucksachen sowie bei Messebesuchen und redaktionellen Tätigkeiten mitarbeiten zu dürfen, um das Wissen, dass ich durch andere Praktika und erste Berufserfahrungen erlangen konnte, weiter zu vertiefen. Dass dabei auch typische Praktikantentätigkeiten wie Kopieren, Scannen, Faxen etc. anfallen würden, war – wie in jedem Praktikum – sehr wahrscheinlich. Solange es in einem Praktikum aber nicht ausschließlich bei diesen Aufgaben bleibt, sondern mir auch ein gewisses Maß an Vertrauen und Verantwortung entgegengebracht wird, stören mich diese Tätigkeiten nicht. Mir war bei der Wahl des Praktikums wichtig, dass ich das Gefühl hatte, von meinem Praktikantendasein zu profitieren, aber gleichzeitig auch das Unternehmen zu unterstützen.

Da KulturLife durch strukturierte Internetseiten, auf denen Informationen zum Thema Praktikum bereitgestellt werden, in der Aufnahme von Praktikanten routiniert wirkt, hatte ich die Hoffnung, zielstrebig eingearbeitet zu werden, um mich nach kurzer Zeit nützlich machen zu können. Tatsächlich war der Betrieb noch routinierter im Umgang mit Praktikanten, als ich es erwartet hatte. Es gab bei meiner Ankunft bereits einen eigenen Arbeitsplatz mit PC, wichtige Dokumenten für Praktikanten, ein Telefon mit Namensliste der MitarbeiterInnen etc. für mich. Eingearbeitet wurde ich von einer Praktikantin, die aus eigener Erfahrung genau wusste, welche Bereiche bei der Einarbeitung mehr oder weniger Aufmerksamkeit benötigen, wodurch bereits der erste Tag des achtwöchigen Praktikums angenehm war, aber auch effektiv genutzt wurde.
Ein geringer Anteil meines Praktikums bei KulturLife bestand aus typischen Praktikantentätigkeiten, die u.a. von Postbearbeitung und Broschürenversand über Tätigkeiten im EDV-Bereich bis hin zu Telefonservice und Kundendienst reichten. Den Großteil des Praktikums absolvierte ich jedoch in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit/Marketing und Programmarbeit.
In der Marketingabteilung habe ich in u.a. meine Kompetenz in den Bereichen Online-Marketing, Content Management, Messearbeit und Promotion vertiefen können, indem ich die facebook Fanseite von KulturLife betreuen, Inhalte für den Internetauftritt von KulturLife verfassen sowie bei der Planung, Organisation und Durchführung von Messen mitarbeiten durfte. Darüber hinaus habe ich Informations-, Werbe- und Druckmaterial überarbeitet, am Einkauf von Werbemitteln mitgewirkt, Kundenumfragen erstellt und einen Einblick in die Marktforschung bzw. Mitbewerberanalyse erhalten. Während meines Praktikums in der Marketingabteilung durfte ich außerdem an der Entwicklung neuer Programmideen für die Generation 50+ mitarbeiten.
Im Bereich Programmarbeit durfte ich am EU geförderten „Leonardo da Vinci Programm für Berufsschüler – Initial Vocational Training“, kurz Leonardo-Programm, mitwirken. Dieses Programm ermöglicht es Berufsschülern und Hochschulabsolventen eine Kombination aus Sprachkurs und Betriebspraktikum in England zu erleben. Während meines Praktikums habe ich mich vor allem auf die Programmarbeit mit den Berufsschülern konzentriert, die stark von administrativen Tätigkeiten geprägt ist. Ein gutes Ausdrucksvermögen sowie fortgeschrittene PC- und Englischkenntnisse waren hilfreich, denn ich habe viel mit MS Office gearbeitet sowie den schriftlichen und telefonischen Kontakt zu englischen Partnerorganisationen, Berufsschülern, Berufsschullehrern und Interessenten gepflegt. Darüber hinaus habe ich u.a. einen Projekt-Leitfaden für zukünftige Praktikanten im Bereich des Leonardo da Vinci Programms erstellt, Unterlagen der Bewerber gesichtet und geprüft, Hin- und Rückflüge gebucht und gemeinsam mit den englischen Partnern Flughafentransfers, eine Gastfamilie für Berufsschüler bzw. Hotels für Berufsschullehrer, Sprachkurse und Praktikumsplätze organisiert.

Während meines gesamten Praktikums war eine gute Betreuungssituation gegeben, da ich mich mit sämtlichen Anliegen immer an mindestens einen Ansprechpartner wenden konnte. Große Probleme, z.B. mit Aufgaben oder KollegInnen, gab es während des Praktikums nicht. Bei kleinen Schwierigkeiten durch fehlendes Wissen oder mangelnde Erfahrung konnte ich mich jederzeit an KollegInnen oder den Geschäftsführer wenden und wurde dabei nie als Störfaktor, sondern als gleichwertiges Mitglied im KulturLife Team behandelt.

Meine Erwartungen von dem Praktikum wurden bei KulturLife insofern übertroffen, als dass KulturLife sehr routiniert im Umgang mit PraktikantInnen ist, mir in mehreren Arbeitsbereichen ein tiefen Einblick in das Unternehmen gewährte und mir vertrauensvoll die Möglichkeit zum selbstständigen Arbeiten gab.
Mein Gefühl mit dem Praktikum bei KulturLife die richtige Wahl getroffen zu haben wird dadurch bestärkt, dass sich aus meinem Praktikum eine Aushilfstätigkeit mit dem Schwerpunkt Marketing entwickelt hat.

Mila

Miro - Praktikum vom 20.08. – 12.10.2012

In der Zeit vom 20. August bis zum 12. Oktober 2012 hatte ich die Möglichkeit im Rahmen meines Studiums ein Praktikum bei KulturLife in Kiel zu absolvieren. Die KulturLife gGmbH ist ein Veranstalter von Austauschprogrammen für Jugendliche und junge Erwachsene und vermittelt Schulaufenthalte, Jobs, Praktika und Aufenthalte bei Gastfamilien im Ausland.

Ein Praktikum bei einer Austauschorganisation reizte mich vor allem, da während meiner Schulzeit kein für mich geeignetes Austauschprogramm angeboten wurde. Dass man hierfür nicht nur auf die Partner der eigenen Schule angewiesen ist, sondern auch eine Vermittlung durch eine Organisation durchgeführt werden kann, war mir leider nicht bekannt. So hielt ich mich trotz vieler Reisen immer nur einige Wochen im Ausland auf und hatte daher nie einen so intensiven Kontakt mit anderen Kulturen wie ich es mir wünschte. Bei KulturLife wollte ich also einen kleinen Teil der verlorenen Erfahrungen nachholen und auch einen Blick hinter die Kulissen einer solchen Organisation werfen. KulturLife war aber auch aufgrund der Unternehmensform interessant für mich. Nach einem früheren Praktikum in einer Firma, in der es nur wenig um den Kontakt mit Menschen, dafür aber umso mehr um maximalen Gewinn ging, war ich gespannt darauf, was für ein Arbeitsklima mich in einer gemeinnützigen Organisation erwarten würde. Eine Kommilitonin hatte bei KulturLife bereits gute Erfahrungen gemacht. So konnte ich davon ausgehen, dass ich hier nicht nur häufige Praktikantenaufgaben wie Akten ordnen und Kaffee kochen vorfinden würde. Stattdessen wollte ich mich bei KulturLife in der Praxis erproben und durch ungewohnte Aufgaben Erfahrung sammeln.

Nachdem ich auf die Organisation aufmerksam wurde, recherchierte ich um was für ein Unternehmen es sich bei KulturLife handelt und welche Leistungen angeboten werden. So erfuhr ich auch, dass in dem achtwöchigen Praktikum für Studenten den Praktikanten neben allgemeinen Tätigkeiten in der Regel ein eigenes Projekt zugewiesen wird. Durch diese sinnvollen Aufgaben bestärkt, erkundigte ich mich zunächst telefonisch über die Verfügbarkeit einer Praktikantenstelle und bewarb mich anschließend. Nach überraschend kurzer Zeit erhielt ich eine Rückmeldung und wurde zum Kennenlernen in das Kieler Büro eingeladen. Da ich mich auf ein typisches Bewerbungsinterview vorbereitet hatte, war ich von dem lockeren Rahmen positiv überrascht. Ich wurde kurz durch das Büro geführt und saß erst im Anschluss mit dem Chef und der für mein Projekt zuständigen Mitarbeiterin zusammen. Am Ende des sehr angenehmen Gesprächs hatte ich den Praktikumsplatz sicher und auch der restliche Bewerbungsablauf verlief sehr unkompliziert.

Gleich zu Beginn des Praktikums wurde ich durch die für mein Projekt verantwortliche Mitarbeiterin und die anderen Praktikanten in einer mehrstündigen Orientierungsphase am eigenen Arbeitsplatz in alltägliche Aufgaben wie das Bearbeiten der Post oder Verschicken von Infomaterial eingeführt. Nach der Orientierung war sowohl mein Arbeitsplatz als auch der Rechner eingerichtet und auch mit Büromaterial wurde ich reichlich versorgt. Den Rest des Tages erhielt ich eine vertraute Aufgabe: die Übersetzung eines medizinischen Formulars aus dem Englischen ins Deutsche. Auch nach den ersten Tagen hatte ich zu jeder Zeit Ansprechpartner, an die ich mich mit Fragen oder Problemen wenden konnte. Fehlte mir das Fachwissen für eine Aufgabe oder galt es etwa eine etwas kompliziertere Berechnung in Excel auszuführen, wurde ich ernst genommen und konnte ich mir Hilfe holen. Zusätzlich setzte sich meine Betreuerin wöchentlich mit mir zusammen um den Fortschritt und Ideen für das Projekt, aber auch mögliche Probleme zu besprechen.

Da KulturLife als Austauschorganisation im weitesten Sinn ein Reiseveranstalter ist, sind die Anforderungen an die Mitarbeiter mit denen der Tourismus-Branche vergleichbar: Neben Fachkenntnissen und Auslandserfahrung sind hier durch den Fokus auf den Kunden vor allem soft skills wie Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, sowie Menschenkenntnis und Beratungskompetenz notwendig. Außerdem werden Teamfähigkeit, kundenorientiertes und strukturiertes Arbeiten, sowie Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenz vorausgesetzt.

Die Arbeit in einer Austauschorganisation wie KulturLife eignet sich aus diesem Grund u.a. für Geisteswissenschaftler und insbesondere für Studenten, die sich in ihrem Studium mit Sprache und Kultur beschäftigen. Der sichere Umgang mit Deutsch und Englisch bildet dabei die Grundlage für die Korrespondenz mit ausländischen Partnern, für Übersetzungen und das Anfertigen von Texten für Broschüren, Handbücher und die Internetpräsenz. Auch interkulturelle Kompetenz, die in diesen Studiengängen vermittelt wird, stellt eine wichtige Basis dar. Darüber hinaus muss hier eigenverantwortlich und selbstständig gearbeitet werden – Fähigkeiten, die durch ein Studium an einer Universität ausgebildet werden.

Für mein Projekt war ich sowohl in der Konzeption und der Recherche, als auch mit dem Verfassen von längeren Texten und der Vorbereitung für den Druck tätig. Auch das Erstellen und Auswerten von Fragebögen war für mein Projekt unerlässlich. Außerdem habe ich das Projekt intern vorgestellt und wurde im Anschluss von den jeweiligen Mitarbeitern etwa bei dem Sammeln der Inhalte unterstützt.

Rückblickend kann ich sagen, dass das Praktikum meine Erwartungen übertroffen hat. Nicht nur die angenehme Arbeitsatmosphäre hat mir gefallen, sondern auch die Arbeit an sich lag mir und machte Spaß. Es war außerdem erstaunlich und befriedigend zu erleben, wie viel in so einem kurzem Zeitraum gelernt und geschafft werden kann. Das Praktikum hat mich in meiner Meinung bestärkt, dass ein Deutsch- und Englischstudium nicht zwangsläufig ins Lehramt führen muss, sondern für ein breites Spektrum von Berufsfeldern geeignet ist.

Miro

Simon - Praktikum vom 22.1. – 02.02.2007

Abschließend lässt sich sagen, dass das Praktikum bei KulturLife meine Erwartungen zum allergrößten Teil erfüllt und oft sogar übertroffen hat. Die Arbeit im Büro hat mir sehr viel Freude bereitet und auch im Hinblick auf meinen beruflichen Werdegang habe ich vielfältige Inspirationen erhalten. Entgegen meinen anfänglichen Befürchtungen war die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz weit weniger langwierig und arbeitsaufwendig, als ich erwartet hatte und auch die eher negativen Erfahrungen, die ich während des Betriebspraktikums in der neunten Klasse gemacht hatte, haben sich keineswegs wiederholt. Und die dadurch hervorgerufenen Zweifel an der mich erwartenden Arbeitsumgebung wurden sehr bald entkräftet. Besonders gut gefallen hat mir der äußerst nette Umgangston im Büro in Kiel; ich hatte den Eindruck, dass das gesamte Team stets sehr engagiert, konstruktiv und effektiv zusammenarbeitet. Auch hatte ich immer das Gefühl, als vollwertiger Mitarbeiter betrachtet und anerkannt worden zu sein. Diese Anerkennung schlug sich auch in der Art der mir anvertrauten Aufgaben nieder. Ich hatte nie den Eindruck, mit sinnlosen Aufgaben versehen zu werden, nur um mich zu beschäftigen, sondern empfand meine Tätigkeiten als etwas wirklich Notwendiges, das erledigt werden musste. Dieses in mich und meine Fähigkeiten gesetzte Vertrauen sowie das Gefühl, dass ich die Erwartungen der anderen Mitarbeiter erfüllte, führten dazu, dass ich mir nun zutraue, mich ohne größere Probleme in mein späteres Arbeitsleben zu integrieren und die dort auf mich wartenden Anforderungen zu erfüllen. Verstärkt wurde dieser Effekt noch dadurch, dass ich auch selbst das Gefühl hatte, die mir anvertrauten Aufgaben gut erledigt zu haben und ohne größere Probleme mich in neue Aufgaben einarbeiten konnte. Der einzige Punkt, der mir in dieser Hinsicht nicht so gut gefallen hat, war die Tatsache, dass ich ziemlich häufig eintönige Büroarbeiten, wie das Frankieren der Post, das Falten von Broschüren oder die Eingabe von Kundendaten erledigen musste. Ich denke, ich bin jemand, der unbedingt eine anspruchsvolle Tätigkeit benötigt, um sich voll ausleben zu können und ich hasse es stupide, eintönige Arbeiten zu verrichten. Diese Erkenntnis wird natürlich auch in meinem weiteren Berufswahlprozess eine zentrale Rolle spielen. Dieser Wermutstropfen wurde jedoch durch das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun und die Erkenntnis, dass es wohl kaum einen Beruf gibt, der gänzlich ohne derartige einfache Tätigkeiten auskommt, wieder relativiert. Einen hundertprozentig festen Berufswunsch hat sich während des Praktikums für mich zwar noch nicht herauskristallisiert, doch dies zu erwarten, wäre auf Grund meiner bisherigen beinahe kompletten beruflichen Orientierungslosigkeit wohl auch ziemlich utopisch gewesen. Ich hatte jedoch die Möglichkeit, einen relativ guten Einblick in verschiedene fremdsprachenorientierte Tätigkeitsfelder gewinnen zu können und kann mir mittlerweile sehr gut vorstellen, später eine Tätigkeit auf dem Gebiet der internationalen Kommunikation, sei diese nun im Bereich des interkulturellen Austausches oder auch in einem ganz anderen Bereich, auszuüben. Dabei würde mir mein Interesse für Fremdsprachen auf jeden Fall sehr weiterhelfen und auch die

Zusammenarbeit mit Menschen aus anderen Ländern und mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund scheint mir nach den Eindrücken, die ich bisher gewinnen konnte, sehr vielschichtig und interessant zu sein.

Beigetragen zu dieser Orientierungsfindung hat auch die Möglichkeit, noch einmal meinen eigenen Auslandsaufenthalt in Neuseeland in der ersten Hälfte der elften Klasse reflektieren zu können. Dadurch, dass ich während des Praktikums jeden Tag auf verschiedene Art und Weise mit unterschiedlichen Formen von Austauschprogrammen zu tun hatte, wurde mir erstmals wirklich klar, wie wichtig mir dieser Abschnitt meines Lebens ist, wie sehr ich mich während dieser Zeit persönlich weiterentwickelt habe und wie unglaublich viele prägende Erfahrungen ich gemacht habe. Aus diesem Grund möchte ich im Anschluss an mein Abitur unbedingt noch einmal einen längeren Auslandsaufenthalt absolvieren. Die Pläne dafür habe ich schon länger im Hinterkopf gehabt, doch bis jetzt habe ich mich noch nicht motivieren können, mich ausreichend über Auslandsmöglichkeiten nach der Schule zu informieren und dies konkreter werden zu lassen. Damit werde ich jetzt dank der während des Praktikums gewonnenen Erkenntnisse definitiv demnächst beginnen, denn ich bin mir nun darüber im Klaren, welche großartigen Chancen so ein Auslandsaufenthalt bietet und was für eine Verschwendung es wäre, diese Möglichkeit ungenutzt zu lassen.

Nach meinem Studium könnte ich mir - wie schon erwähnt - auch gut vorstellen im Bereich der internationalen Kommunikation bzw. des Internationalen Kulturaustausches zu arbeiten. Dies liegt zum einen daran, dass ich dieses Arbeitsfeld hauptsächlich dank des Praktikums persönlich sehr interessant und anspruchsvoll finde, aber vor allem denke ich, dass dieser Bereich in der nahen Zukunft noch wichtiger werden wird als er heute bereits ist. Eine globalisierte Welt benötigt Menschen, die einander verstehen, die über die kulturellen Wurzeln des anderen Bescheid wissen, diese respektieren und einander helfen. Ich denke, dass der internationale Austausch auf allen Ebenen ein sehr geeigneter Weg in Richtung dieses Ziels ist, und ich würde mich auch beruflich gerne in diese Richtung weiterentwickeln.

Simon

Morten - Praktikum vom 27.06. – 30.07.2006

31.08.2002: Ich stehe mit vollgepackten Taschen in beiden Händen und einem etwas mulmigen Gefühl im Bauch am Hamburger Flughafen - mit dem Ziel Paris Charles-de-Gaulles - und frage mich: "Worauf habe ich mich da bloß eingelassen?"...

Fast vier Jahre, viele vollgepackte Taschen, und mit einem mindestens genauso mulmigen Gefühl im Bauch sitze ich vor einem PC im Büro von KulturLife in Kiel. Um die Zeit bis zum Beginn des Studium im Wintersemesters sinnvoll zu gestalten und mich in meiner neuen Heimat Kiel schon einmal ein wenig umzuschauen, bat ich KulturLife um die Möglichkeit, ein fünfwöchiges Praktikum zu absolvieren - mit Erfolg.

Am Dienstag, den 27.06.2006, um 9 Uhr begann mein erster Tag als Praktikant. Ich freute mich, die engere Bekanntschaft mit denjenigen zu machen, die mir damals einen wunderschönen, viermonatigen Gastfamilienaufenthalt im französischen Toulouse ermöglicht hatten. Auf einen herzlichen Empfang folgte ein Überblick über die verschiedenen Arbeitsreiche der Mitarbeiter. Bei der kurzen Einführung in das hauseigene EDV-System musste ich schmunzeln, als ich meinen Namen und alle anderen relevanten Informationen zu meinem Auslandsaufenthalt in der Datenbank wiederfand: Meine herzliche Gastfamilie, meine drei tollen Gastbrüder, meine hilfsbereite Schulklasse, die schöne Stadt...

Ich war sehr glücklich, als sich schnell herausstellte, dass ich hier nicht - wie es das Praktikantenklischee allgemein verspricht - zum Kaffeekochen verdammt war. Etwas fremd waren mir manche Arbeitsgänge schon noch, doch mein Umfeld hatte viel Geduld mit mir und nach und nach verbesserten "Microsoft Access" und ich unsere zunächst etwas unterkühlte Beziehung bis hin zu einer sehr freundschaftlichen. Das Neueinspeichern der Fax-Kurzwahlnummern, das Annehmen von Telefongesprächen und die Vermittlung der Anfragen an die zuständigen Kollegen gehörten genauso zu meinen ersten Erfahrungen wie das Korrekturlesen von Informationsblättern sowie das "Eintüten" und Frankieren von Briefen und Paketen, die ich bei meinem fast allabendlichen Gang zur Hauptpostfiliale dort abgab.

Neben ein paar Gelegenheitsarbeiten (wie z.B. das Sortieren von Informationsblättern zu den Orientierungsveranstaltungen der Teilnehmer), hatte ich auch eine langfristige Aufgabe: Die Übersetzung eines vierseitigen englischen Handouts in die deutsche Sprache. Wo mein Grundkurs-Englisch aufgehört hat, nahm ich Wörterbuch und das Internet zur Hilfe. Hier kam mir sehr zu gute, dass ich ständig einen eigenen Arbeitsplatz zur Verfügung hatte. Nach einer kurzen Einführung in die unterschiedlichen PC-Programme war es mir möglich, die Kundendatenbank zu aktualisieren sowie geringfügige Veränderungen auf der Homepage vorzunehmen.

Nachdem ich mit den grundsätzlichen Abläufen bei KulturLife vertraut war, wurde mir erfreulicherweise die Aufgabe übertragen, mich in Rücksprache mit den anderen Kollegen um einen Teil der Frankreich-Programme zu kümmern. Es war ein tolles Gefühl, selbstständig arbeiten zu dürfen und doch gleichzeitig zu wissen, dass bei Fragen hilfsbereite und kompetente Ansprechpartner zur Hilfe stehen. Und besser hätte es mich als Frankreich-Liebhaber natürlich gar nicht treffen können: Korrespondenz mit den französischen Kollegen, Anfragen bearbeiten etc. - "en francais" natürlich. Ich kann mich nur allzu gut daran erinnern, wie sehnsüchtig ich auf die Daten meiner Gastfamilie gewartet habe und wie dankbar ich war, als ich sie endlich bekam. Dementsprechend freute ich mich, dass ich es nun war, der in dem einen oder anderen Fall die frohe Botschaft übermitteln durfte: "Guten Tag, Blöcker, KulturLife aus Kiel. Ich habe ein tolle Nachricht: Wir haben soeben die Informationen zu deiner Gastfamilie bekommen!"

Außerdem fiel die Zeit meines Praktikums in die heiße Phase der Produktion der "High School Broschüre 2007/08". Die Möglichkeit, daran mitzuarbeiten, nahm ich gerne wahr: Zum einen wurde ich mit dem Abtippen von Text-Dokumenten beauftragt, zum anderen hatte ich die verantwortungsvolle Aufgabe, auch eigenständig kurze Texte und Übersichten für die Broschüre zu erstellen. Darüber hinaus wurde eine große Menge an aktuellen Fotos und Bildern benötigt, die ich entweder der Bilddatenbank entnahm oder selbstständig recherchieren und beschaffen sollte. Das gemeinsame Korrekturlesen der einzelnen Broschürenentwürfe gab mir zudem die Möglichkeit, bis zur Fertigstellung der Broschüre mitzuarbeiten.

Rückblickend bin ich sehr froh, die vergangenen Wochen für mich persönlich sinnvoll, lehrreich und gewinnbringend verbracht zu haben. Dafür, dass "meine Kollegen auf Zeit" mir soviel Geduld und jede Menge Herzlichkeit engegengebracht haben und das Gefühl gaben, ein echtes Mitglied des Teams zu sein, bin ich ihnen von Herzen dankbar. Hier ist neben engagierter Arbeit auch Platz für ein ernst gemeintes "Wie geht es dir?" und Raum für gemeinsames Lachen! Eine wirklich tolle Erfahrung! Ich hoffe, ich bin nicht zum letzten Mal bei KulturLife gewesen...

Morten

Roman - Orientierungsseminar in als Praktikumsbestandteil 09. – 10. 04. 2005

Ich mich sehr gefreut, als ich erfahren habe, dass ich als Praktikant von KulturLife, an einem Praktikum im Büro von KulturLife in Kiel und damit verbunden an einem Orientierungsseminar (Orientation) in Neumünster teilnehmen durfte. Dieser kurze Bericht soll einen Eindruck vermitteln, wie ein solches Orientierungsseminar abläuft und welche Inhalte dort mit den zukünftigen Austauschschülern behandelt werden. Die Anreise zur Jugendherberge "Kiek In" in Neumünster verlief problemlos. Nachdem die Zimmer bezogen waren, wurde der Saal vorbereitet. Als absoluter Neuling hatte ich natürlich keine Ahnung, was nun folgen würde. Langsam aber sicher rückte der Startzeitpunkt immer näher und die Austauschschüler (ATS) kamen in Begleitung ihrer Eltern an. Ich wurde von den Mitarbeitern von KulturLife sofort mit eingespannt, die Mappen für die ATS auszugeben und dafür Sorge zu Tragen, dass jeder mit Namensschild und Stift ausgestattet war. Als dann endlich alle Platz genommen hatten, wurde die Veranstaltung durch Irmtraut Martens, Geschäftsführerin von KulturLife, eröffnet. Zu vielen Punkten kamen Fragen, die meist von den Eltern gestellt, und die alle von Irmtraut und ihren Mitarbeiterinnen beantwortet wurden. Auch nahmen an dieser Veranstaltung zwei ehemalige ATS teil, die ebenfalls Fragen beantworteten und über ihre Erfahrungen berichteten.

Die Ehemaligen verließen später mit den ATS den Saal, damit wir noch einige wichtige Dinge mit den Eltern klären konnten. Man merkte vielen Eltern deutlich an, dass sie nicht sicher waren, wie sie mit dem Wunsch nach einem Auslandsaufenthalt ihrer Kinder umgehen sollen. Andererseits gab es auch Eltern, die schon zum wiederholten Male eines ihrer Kinder ins Ausland "abgaben". Nachdem alle offenen Fragen geklärt und nützliche Hinweise gegeben waren, durften die Eltern nach Hause, während es für die Jugendlichen nach dem Abendessen in den Workshops weiterging.

Hier lernte man erstmals die Jugendlichen etwas näher kennen, die anfangs sehr zurückhaltend waren und erst langsam aufgeschlossener wurden. Dabei stellte ich fest, dass sich die jungen Damen aktiver beteiligten. Die Workshops beinhalteten kurze Sprachtests, kleine und große Rollenspiele, diverse Übungen zu Erwartungen, Klischees etc ...

Hier erhielt man einen guten Einblick in die anderen Sitten und Gebräuche des Gastlandes, lernte gewisse Situationen mit Humor zu nehmen und diverse Ängste der ATS konnten ausgeräumt werden. Nach einer "Gute-Nacht-Geschichte" ging dieser erste Tag zu Ende.

Der nächste Tag begann so, wie der vorherige endete, nämlich mit der Weiterführung des Workshops. Besondere Schwerpunkte waren nochmals Verhaltensregeln und kleine Situationsspiele. Dann wurden die ATS aufgefordert, uns ein Feedback auf das Seminar zu geben, welches durchweg positiv ausfiel. Besonders geschätzt wurden die detaillierten Informationen, die Weitergabe der Erfahrungen der Ehemaligen und die Rollenspiele. Zum Abschluss mussten die ATS noch einen Brief an sich selbst schreiben, den sie erst nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland wieder erhalten. Danach wurden die ATS verabschiedet.

Fazit: Diese Orientation war eine sehr lehrreiche Erfahrung für mich. Ich erhielt einen intensiven Einblick in die Arbeit, Organisation und Abläufe einer solchen Veranstaltung. Auch in Zukunft würde ich gerne an weiteren Seminaren teilnehmen dürfen.

Roman