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Schülerpraktikum (2 Wochen)

Im Rahmen eines Schulpraktikums bietet KulturLife interessierten und engagierten Schülern für zwei Wochen die Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen einer Jugendaustauschorganisation zu schauen. Hierbei gilt es, mal die Perspektive zu wechseln und von Seiten eines erfahrenen Anbieters einen Eindruck zu bekommen, was alles hinter der Planung, Organisation und Durchführung von Auslandsaufenthalten steckt, welche Arbeitsbereiche es gibt und wie viele Mitarbeiter insgesamt daran beteiligt sind. Als Qualitätsanbieter betreut das Team von KulturLife ihre Teilnehmer vor, während und nach der Reise.

Wenn dich auch das Reisefieber plagt, wenn dich ferne Länder reizen, wenn du Interesse an fremden Kulturen und internationalen Sprachen hast und Lust auf nette Kollegen in einem dynamischen Arbeitsumfeld, dann bewirb dich bitte bei uns! Für Rückfragen zum Inhalt und Ablauf des Schülerpraktikums steht Andreas Klein gerne zu Verfügung.

Art: Schülerpraktikum

Dauer: 2 Wochen

Voraussetzungen:

  • Neugierde und Spaß am Umgang mit Jugendlichen
  • EDV-Grundkenntnisse
  • Sprachkenntnisse in Englisch und wahlweise Französisch oder Spanisch
  • Interesse an unseren Auslandsprogrammen
  • Auslandserfahrungen wünschenswert

Mögliche Abteilungen:

1. Länderprogramme (s.o.)
2. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Anzahl der Praktikantenplätze: nach Bedarf

Deine Bewerbung richte bitte ausschließlich per E-Mail in PDF-Format an:

KulturLife gGmbH
z.Hd. Andreas Klein
andreas@kultur-life.de
Tel.: +49 (0)431 888 14-10

Wir freuen uns auf dich!

Praktikantenberichte

Jochen - Schülerpraktikum

Die Idee, mich bei KulturLife für mein Praktikum zu bewerben, kam mir eigentlich sofort nach meiner Ankunft in Deutschland, als ich von meinem 5-monatigen Aufenthalt in Canada (organisiert und betreut von KulturLife) heimkehrte. Ich hatte dort schöne Erfahrungen gesammelt und hatte Interesse, mich auch nach der Rückkehr noch mit dem Thema Auslandsaufenthalte zu beschäftigen.

Meine Hauptaufgaben während meines 2-wöchigen Praktikums waren sehr verschieden. Jeden Tag waren wir Praktikanten für die Post zuständig, dass heißt wir holten sie ab, frankierten neue Briefe usw.

Auch ganz typische „Praktikantenaufgaben“ wie zum Beispiel das Archivieren von Ordnern oder das Falten und Zusammenstellen neuer Mappen, Broschüren und Kästen lag in unserer Hand. Aber natürlich bekamen wir auch andere Aufgaben. So recherchierte ich viel im Internet, gestaltete Informationsseiten über die ausländischen Schulen für die KulturLife-Homepage und schrieb auch einen Erfahrungsbericht meines Auslandsaufenthaltes. Besonders gefallen hat mir, dass ich auch Kundengespräche mit Schülern führen durfte, die überlegten, ins Ausland zu fahren. Ich konnte ihnen viele Fragen beantworten und hoffentlich ein wenig helfen, da ich ja vor einem Jahr in der selben Situation war. Weitere kreative Aufgaben waren u.a. die Gestaltung eines Länderquiz für das Orientierungsseminar, die Auswertung der Erfahrungen von Heimkehrern und die Umgestaltung der alten Interviewbögen.

Mir hat mein Praktikum sehr gefallen, da die Atmosphäre im Büro sehr nett war und ich keine Angst davor haben brauchte, einmal (oder eben zweimal) nachzufragen. Außerdem waren meine Aufgaben sehr verschieden. Und selbst an den eher eintönigen Arbeiten lernte ich: Das gehört einfach zu jedem Job dazu.

Danke KulturLife für das schöne Praktikum!

Hinrike - Betriebspraktikum bei KulturLife

Im Januar 2008 habe ich ein Betriebspraktikum bei der Austauschorganisation KulturLife in Kiel absolviert. Auf diesen eher ungewöhnlichen Praktikumsplatz bin ich durch meinen 4-monatigen Auslandsaufenthalt in Frankreich gekommen: In dem Zeitraum, der für die Bewerbung um einen

Praktikumsplatz vorgesehen war, befand ich im Ausland und hatte somit nicht die Gelegenheit einen passenden Platz in meiner Heimat Einbeck zu finden. Als ich durch Zufall meiner Ansprechpartnerin der Organisation von meiner erfolglosen Suche erzählte, bot sie mir das Praktikum an. Anfangs durch die Entfernung abgeschreckt nahm ich das Angebot doch an und nach und nach freundete ich mich mit dem Gedanken, einmal völlig auf mich selbst gestellt zu sein, an. Außerdem wollte ich schon immer sehr gerne mit Sprachen arbeiten und bei einer Austauschorganisation ist dies natürlich unumgänglich.

Ich kam also an meinem ersten Tag gegen 11 Uhr im Büro an und wurde dort sofort sehr freundlich empfangen. Außerdem wurden mir sofort sinnvolle (!) Aufgaben übertragen, wie zum Beispiel Informationsbroschüren zu verschicken. Mit der Zeit wurden die mir gegebenen Aufgaben immer anspruchsvoller: Ich recherchierte im Internet, schrieb Texte über französische Schulen für die Homepage der Austauschorganisation und fertigte auch Übersetzungen an, ich habe z. B. ein französisches Anmeldeformular auf Deutsch übersetzt. Trotz dieser teilweise recht komplexen Aufgaben fühlte ich mich nie überfordert, da ich stets alle meine Fragen stellen konnte, ohne das Gefühl zu haben, dass ich störte. Das Betriebsklima war sowieso sehr gut, zwischen allen Mitarbeitern herrschte ein freundschaftliches Verhältnis und auch ich hatte sofort das Gefühl dazuzugehören, vor allem als ich an dem Betriebsausflug zur Bowling-Bahn teilnehmen konnte.

Eine weitere interessante Erfahrung war, dass ich nach der Arbeit nicht nach Hause gehen konnte, um mich an den gedeckten Tisch zu setzen, sondern mich auch noch selber um mein Essen kümmern musste, ich habe also auf diese Weise während meiner Zeit in Kiel die Möglichkeit gehabt einen normalen Arbeitsalltag und dessen Belastungen kennenzulernen.

Alles in allem habe also nur positive Erfahrungen gemacht und im Nachhinein denke ich, dass ich gar keinen besseren und für mich passenderen Platz hätte finden können, deshalb war ich sogar ein bisschen traurig, als die zwei Wochen vorbei waren.

Hinrike